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150 Jahre Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses

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Foto: Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses

Förderverein engagiert sich für das Wohl junger Patienten.

Wer solche Freunde hat, muss sich um die Zukunft nicht sorgen. Im März konnte der Verein der Freunde des Elisabeth-Kinderkrankenhauses (im folgenden kurz VFEK) auf sein 150jähriges Bestehen zurückblicken.

Mit seinen derzeit rund 200 Mitgliedern sammelt der Förderverein Spenden und andere Mittel. Sie werden in vollem Umfang für die im Elisabeth-Kinderkrankenhaus behandelten Kinder verwendet. Das Kinderkrankenhaus gehört zum Klinikum. Als Träger fungiert die Stadt Oldenburg. Oberstes Ziel des Vereins ist es das Gesund werden und das Wohlbefinden erkrankter Kinder zu fördern.

FÜR DAS WOHL KRANKER KINDER

Begonnen hat es 1870 mit einer weitsichtigen Entscheidung von rd. 600 Bürgerinnen und Bürgern des Herzogthums Oldenburg und Mitgliedern der Großherzoglichen Familie. Weil 1869 beschlossen worden war, an der Peterstraße/Marienstraße ein neues Kinderkrankenhaus zu bauen, gründeten sie einen Verein, der die Trägerschaft des neuen Hauses übernahm. Dass Kinder in einem eigenen, auf ihre kindlichen Bedürfnisse ausgerichteten Krankenhaus behandelt wurden, war seinerzeit noch die Ausnahme in Deutschland.

Die Zusammenarbeit mit den Klinkclowns wurde verlängert
Quelle: Verein der Freunde des
Elisabeth-Kinderkrankenhauses

Der VFEK blieb durch alle historischen Höhen und Tiefen bis 1934 Träger des Kinderkrankenhauses. Als es aufgrund der damaligen politischen Verhältnisse verstaatlicht und dem Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital angegliedert wurde, endete die Trägerschaft des Vereins. 1953 wurde die neue Kinderklinik an der Cloppenburger Straße eingeweiht. Der Verein nahm seine Förder-Tätigkeit wieder auf. Seitdem handelt er getreu der Vereinssatzung: Für die Gesundung und das Wohlergehen der kranken Kinder.

ZAHLREICHE FÖRDERUNGEN

Gefördert hat der VFEK seit 1953 viele kleinere und größere Projekte, die nicht vom Träger des Krankenhauses finanziert werden können. Die NWZ unterstützte die großen Projekte jeweils mit ihren bekannten Weihnachtsaktionen. So wurden 1978 Spenden für einen Kinderspielplatz für die neue Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie gesammelt. 2001 sorgte der Verein dafür, dass die neue Kinderklinik „An den Vossbergen“ kindgerecht ausgestattet werden konnte. 2007 realisierte man die „Spielscheune“ an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) und 2019 wurden die Pläne für ein neues Musikhaus an der KJPP an der Brandenburger Straße vorgestellt. Hier kümmert sich der Verein wieder mit Unterstützung durch die NWZ-Weihnachtsaktion um die Finanzierung des dringend benötigten Neubaus. Mit dem Baubeginn ist in Kürze zu rechnen.

Regelmäßig werden vom VFEK die therapeutisch wertvollen Besuche der Klinikclowns gefördert, die bei den jungen Patienten sehr beliebt sind. Mit seiner Hilfe konnten auch Räume und Decken in der Kinderklinik freundlich und kindgerecht gestaltet werden. Die festliche Weihnachtsfeier auf den Stationen im Kinderkrankenhaus unterstützt der Verein ebenso wie die Anschaffung von Büchern, Spielzeug und Bastelmaterial.

FEST IN PLANUNG

Auf eine besondere Jubiläums-Feier hat der Verein bewusst verzichtet. Dafür engagiert er sich bei einem Fest, das im späteren Jahresverlauf stattfinden soll, in besonderer Weise. Dort wird dann über die Arbeit des Kinderkrankenhauses und des Vereins informiert. Der Termin dafür wird noch bekanntgegeben. Weitere Informationen zum Förderverein und zu Möglichkeiten für Spenden gibt es unter http://www.verein-der-freunde.com

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