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27. Internationales Filmfest Oldenburg

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Foto: pixabay.de

16. bis 20. September 2020.

Das Filmfest Oldenburg wird im September stattfinden wie angekündigt

Vom 16. bis zum 20. September wird es wieder Highlights des jungen, unabhängigen Kinos zu entdecken geben. In Oldenburg und erstmals auch virtuell weltweit.

Neben der mit zu erwartenden Einschränkungen und Sicherheitsvorkehrungen momentan durchaus möglichen Durchführung vor Ort wird eine virtuelle Ausgabe des Events ebenso wie eine Hybridausgabe vorbereitet. Nachdem die Kultur in allen Lebensbereichen in den letzten Wochen quasi auf null gesetzt wurde und weiterhin in eine höchst ungewisse Zukunft blickt, möchte das Filmfest Oldenburg ein Zeichen setzen und trotz anhaltender Planungsunsicherheit seinen Termin im September fest bestätigen.

Seit einiger Zeit wird daher die Vorbereitung auf das diesjährige Kinoevent mehrgleisig vorangetrieben. So wird es im September in jedem Fall eine Erweiterung des Festivals in den virtuellen Raum geben, um wie in den Jahren zuvor mit einer Plattform für das junge, unabhängige Kino die Zuschauer ebenso wie Branchen- und Medienvertreter auf eine spannende Entdeckungsreise einladen zu können. Das Festival freut sich über die ungebrochene Unterstützung seiner Förderer, der nordmedia und der Stadt Oldenburg, ebenso wie des langjährigen Partners und Hauptsponsors, der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB). Alle drei Partner haben ein Zeichen gesetzt, dieses kulturelle Event für Oldenburg zu sichern, und dem Festival damit das Vertrauen entgegengebracht, mit dem dieser Weg jetzt beschritten wird.

Als Zeichen für Oldenburg und die Oldenburger wird das Filmfest in der kommenden Woche mit einer ungewöhnlichen Aktion die Verbundenheit zwischen Partnern, Event und Publikum zum Ausdruck bringen. Eintausend im Festival-Look gestaltete Mundschutzmasken werden an die Oldenburger verschenkt – um mit dieser Geste für die Öffnung des kulturellen Lebens in Zeiten der Corona-Krise ein Zeichen zu setzen. Details zur Verteilung der Mundschutzmasken werden in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Karin Katerbau, Vorsitzende der OLB-Stiftung und Mitglied des Vorstandes der OLB, betont die langjährige vertrauensvolle Partnerschaft mit dem Festival: „Das Filmfest belebt das kulturelle Leben in Oldenburg immer wieder mit neuen und digitalen Ideen sowie überraschenden Wendungen, auch und gerade in der aktuellen Zeit. Wir unterstützen diesen Weg und freuen uns, wenn viele andere es auch tun.“

Gerade weil die emotionale Qualität des Festivals, die Begegnungen mit den internationalen Gästen und dem kulturellen Austausch zwischen Künstlern und Publikum, im September nicht die Intensität anderer Jahre erreichen kann, wird die digitale Umsetzung Elemente, die über ein reines Streaming hinausgehen, in den Fokus stellen. Ein Partner, der eine starke Infrastruktur für den Umfang und die Absicherung der Streaming-Qualität gewährleisten kann, wird der Kern einer erfolgreichen Präsentation. Es wird auch online in Oldenburg eine feste Programmstruktur mit Vorführterminen geben, die Vorstellungen werden wie in einem virtuellen Kinosaal ein begrenztes Fassungsvermögen haben und es wird Anmoderationen und Livegespräche zwischen Künstlern und Publikum geben. Die Preise für die besten Filme des Festivals werden auch im Falle eines reinen Online Festivals weiter vergeben.

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