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Abaz mit Head Coach-Premiere in Crailsheim

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Gastgeber mit MVP-Kandidat Shorts im Kampf um Playoffs

Am Samstag (20.30 Uhr) sind die EWE Baskets Oldenburg wieder in der easyCredit BBL gefordert. Beim Playoff-Kandidaten HAKRO Merlins Crailsheim wird Alen Abaz zum ersten Mal als Head Coach für die Oldenburger an der Seitenlinie stehen.

Eine turbulente Woche liegt hinter den EWE Baskets, die nach der langen Corona-Zwangspause weiter mit Problemen und zwei Niederlagen aus den Startlöchern kamen. Angesichts von nur zwei Erfolgen aus 13 Partien in der BBL, war der schmerzhafte Schritt, Mladen Drijencic von seinen Aufgaben zu entbinden, am Mittwoch unumgänglich. Gleichzeitig ist nun klar, dass der Fokus vollkommen auf dem Abstiegskampf liegt, aus dem das Team sich schnellstmöglich befreien soll.

Für Alen Abaz bleibt naturgemäß wenig Zeit, um vor der Partie am Samstag große taktische Veränderungen vorzunehmen. Zunächst dürfte es vor allem darum gehen, in Gesprächen mit Spielern und Mannschaft mental zu arbeiten, das Selbstvertrauen zu stärken und für eine Reaktion des Teams zu sorgen.

Die wird nötig sein, wenn die Oldenburger wie am zweiten Spieltag der Saison gegen die Crailsheimer gewinnen wollen. Schließlich haben die Gastgeber sich seither zu einer Mannschaft entwickelt, die als absoluter Kandidat auf die Playoffs gelten muss. Sebastian Gleim gelang es, seinem Team nach dem Abgang von Erfolgstrainer Tuomas Iisalo seine eigene Identität zu geben.

Mit zehn Siegen und sechs Niederlagen stehen die Gastgeber, die zuletzt in Heidelberg verloren, auf dem achten Tabellenplatz. Selbst Bonn auf dem zweiten Rang ist allerdings nur zwei Minuspunkte entfernt. Angesichts der engen Tabellensituation werden die Merlins alles daran setzen, gerade in der eigenen Arena keine weitere Niederlage zu kassieren.

Dabei kann Crailsheim sich auf eine enorm schlagkräftige Offensive verlassen. Keine Mannschaft erzielt mehr als die 87,4 Punkte im Schnitt. Entscheidender Baustein dazu ist Spielmacher T.J. Shorts, der mit 19,8 Punkten, 7,1 Assists und 3,9 Rebounds im Schnitt zum legitimen MVP-Anwärter geworden ist. Mit seiner Schnelligkeit öffnet Shorts Räume, die auch dafür sorgen, dass Crailsheim mit 38,2 Prozent im Schnitt die zweitbeste Dreierquote der BBL aufweist.

Die Abhängigkeit vom Spielmacher äußert sich in deutlich schlechteren Zahlen, wenn Shorts auf der Bank sitzt. Ein Umstand, der sicher auch dazu beigetragen hat, dass die Gastgeber in dieser Woche mit der Verpflichtung von Jon Axel Gudmundsson nachgelegt haben. Der Isländer spielte bereits in Frankfurt unter Coach Gleim, legte dort 12,3 Punkte und 3,9 Assists im Schnitt auf und kam nun aus Bologna zurück in die BBL. Gleichzeitig wird Gudmundsson auch für zusätzliche Tiefe sorgen, fiel Dreierspezialist Elias Lasisi (48,4% Dreierquote) doch zuletzt verletzt aus.

Neben Shorts spielt vor allem Forward Jaren Lewis (12,8 Punkte, 5,3 Rebounds) stark auf. Zudem gibt Terrell Harris (11,1 Punkte) der Mannschaft Stabilität. Crailsheim kann sich auf ein starkes deutsches Trio verlassen: Maurice Stuckey (10,1 Punkte), Bogdan Radosavljevic (8,3 Punkte, 4,7 Rebounds) und Fabian Bleck (8,2 Punkte, 4,5 Rebounds) spielen alle eine mehr als solide Saison.

Defensiv  haben die Gastgeber ihre Stärke vor allem in der Verteidigung der Dreierlinie, erlauben dem Gegner nur 29,2 Prozent Wurfquote aus der Distanz und zählen mit acht Steals im Schnitt auch zu den besten Balldieben. Angreifbar waren die Merlins vor allem im Kampf um die Rebounds, sammelten im Saisonverlauf mehr als fünf Abpraller im Schnitt weniger ein, als ihre Gegner.

Stimme zum Spiel:

Alen Abaz (Head Coach): „In den letzten Tagen gab es viel zu verarbeiten, alles ging sehr schnell und wir haben wenig Zeit für taktische Veränderungen bis zum Spiel in Crailsheim.  Die Nachricht war auch für die Mannschaft ein Schock und muss als ein Weckruf wirken. Wir müssen eine klare Reaktion zeigen. Das erste Ziel muss sein, deutlich mehr Kampfgeist zu zeigen. Jeder Spieler muss sich auf ein höheres Level bringen.  Crailsheim ist ein harter Gegner, der in der eigenen Arena noch einmal deutlich besser spielt. Wir müssen das Tempo aus ihrem Spiel nehmen und Shorts als ihren wichtigsten Spieler kontrollieren.“

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