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Analog 66 – das Stadtmuseum zu Gast im Oldenburger Kunstverein

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Foto: Stephan Meyer-Bergfeld

Stephan Meyer-Bergfeld zeigt Oldenburger Porträts vom 23. Juli bis 22. August 2021

Oldenburg. Das Stadtmuseum ist zu Gast im Oldenburger Kunstverein. Der Fotokünstler Stephan Meyer-Bergfeld erhält die Möglichkeit, seine erfolgreiche Ausstellung „Analog 66 – Oldenburger Porträts“ noch einmal vom 23. Juli bis 22. August 2021 im Oldenburger Kunstverein zu zeigen, nachdem sie coronabedingt im Oktober 2020 im Stadtmuseum nur zwei Wochen präsentiert werden konnte.

Stephan Meyer-Bergfeld gehört zu den herausragenden Fotokünstlern des Nordwestens und führt seine großformatigen analogen Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit der legendären Hasselblad-Kamera 500 C aus dem Jahr 1966 aus. Vier Jahre lang hat der Fotograf 100 Personen aus der Stadt Oldenburg porträtiert, die unter dem Titel „Analog 66“ im Oldenburger Kunstverein präsentiert werden.

Die Ausstellung wird am Freitag, 23. Juli, um 17 Uhr in Anwesenheit des Künstlers mit einer Einführung des Oldenburger Schriftstellers Dr. Klaus Modick eröffnet. Anmeldungen zur Eröffnung nimmt der Oldenburger Kunstverein unter Telefon 0441 27109 oder E-Mail: office@oldenburger-kunstverein.de entgegen.

„Die Besucherinnen und Besucher können in der Ausstellung den Zauber der Porträtfotografie, der Königsdisziplin, erleben. Der Reiz der Meisterlichkeit von Stephan Meyer-Bergfelds künstlerischen Porträts liegt in der technischen und gedanklichen Präzision“, erläutert Kuratorin Dr. Sabine Isensee. So zeichnen sich seine ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Porträts durch ein großes Einfühlungsvermögen zum Modell und das gelungene Zusammenspiel von Pose, Licht und Technik aus.

Bewusst hat der Fotokünstler bei der Rahmung der 60 x 60 cm großen Porträts auf die Verglasung verzichtet, so dass keine Reflexionen stören und die Anschauung zu einem individuellen Erlebnis wird. „Alle Bilder leben von der Intensität der Augen, die das Fenster zur Seele sind“, sagt Sabine Isensee. Ein ganz besonderes Porträt ist Meyer-Bergfeld mit dem 2020 verstorbenen Dr. Ummo Francksen gelungen, der sich für das Kulturleben in Oldenburg über Jahrzehnte engagiert hat und der Großneffe des Stadtmuseumsgründers Theodor Francksen war. „Die Ausstellung ist somit nicht nur ein wichtiger Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Oldenburg, sondern auch eine großartige Hommage an die Menschen, die hier leben“, so Isensee.

Über den Künstler

Stephan Meyer-Bergfeld, der 1963 in Wilhelmshaven geboren wurde, absolvierte von 1988 bis 1991 eine Ausbildung zum Fotografen an der Landesberufsschule Photo + Medien Kiel und im Werbestudio Wöltje in Oldenburg. Seit 1992 arbeitet Stephan Meyer-Bergfeld freiberuflich als selbstständiger Fotograf, zunächst in Hamburg, später ab 1995 in der Stadt Oldenburg.

1994 wurde er mit seiner Fotoserie zur „Landschaft Sylt“ mit dem renommierten Reinhart-Wolf-Preis geehrt. Im Jahr 2006 wählte der Berufsverwand Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF Professional) ein Foto von ihm aus tausenden Bewerbungen für die Teilnahme an dem International Photography Festival in Xining, China, aus. Zudem erhielt Stephan Meyer-Bergfeld diverse Male den LACP Vision Awards Annual Report der EWE AG in Platin, Gold und Silber. Seit 1994 war er an verschiedenen Ausstellungen beteiligt, unter anderem war er mit seinen Werken in Oldenburg, Hamburg, Stuttgart, Sylt und Xining (China) vertreten.

Kuratorin der Ausstellung: Dr. Sabine Isensee

Zur Ausstellung von Stephan Meyer-Bergfeld ist ein Katalog erschienen, der für 20 Euro im Museumsshop des Oldenburger Kunstvereins und des Stadtmuseums erhältlich ist.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Donnerstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr

Eintritt frei im Rahmen von „Sommer in Oldenburg“.

Die Ausstellung wurde möglich durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Stadtmuseums e.V. und des Oldenburger Kunstvereins.

Rahmenprogramm zur Ausstellung:

Sonntag, 1. August, 11 bis 13 Uhr

Workshop zum Mono-Print-Verfahren

Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten unter Anleitung von Kunstvermittlerin Jaqueline Menke abstrakte Porträts im Mono-Print-Verfahren. Der Workshop war ursprünglich als Online-Veranstaltung geplant, findet aber jetzt in Präsenz statt.

Anmeldung bis 23. Juli, Kosten: 18 Euro per Rechnung.

Telefonführungen

Gemeinsam mit Kunstvermittlerin Geraldine Dudek  entdecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie Stephan Meyer-Bergfelds multikulturelle Porträts aus einen gelungenen Zusammenspiel von Aufnahmetechnik, Komposition und Lichtführung entstanden sind.

Termine

Dienstag, 3. August, 10 bis 11.30 Uhr, Anmeldung bis 23. Juli

Sonntag, 15. August, 11.30 bis 13 Uhr, Anmeldung bis 6. August

Anmeldungen zum Workshop und zu den Führungen unter Telefon 0441 235-3403 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de

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