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AWO fordert steuerliche Erleichterungen für die Sozialwirtschaft

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Foto: pixabay.de

Angesichts der Corona-Krise fordert der AWO Bezirksverband Weser-Ems steuerliche Unterstützung seitens des Landes. In den letzten Wochen hatten der Bund und einige Bundesländer Hilfen in Form von Steuerstundungen auf den Weg gebracht. So kann jetzt zum Beispiel auf Antrag die Zahlung der Umsatzsteuer gestundet werden. Bei anderen Steuerarten gehen die Bundesländer unterschiedliche Wege. So kann beispielsweise in Bayern und Baden-Württemberg auch ein Vollstreckungsaufschub für die Lohnsteuer beantragt werden. Dies ist in Niedersachsen nicht möglich.

„Wir sehen hier für Niedersachsen Nachholbedarf“, so Thomas Elsner, Hauptgeschäftsführer der AWO Weser-Ems. „Ein Vollstreckungsaufschub der Lohnsteuer würde uns in dieser schwierigen Zeit sehr unterstützen. Wir arbeiten daran, die soziale Infrastruktur des Landes aufrechtzuerhalten. Wir brauchen hierfür den Flankenschutz der Finanzverwaltung.“

Gemeinnützige Körperschaften wie die AWO können nicht auf die aktuellen Darlehen und Besicherungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau zugreifen. Hier sehen sich die Gemeinnützigen im Nachteil gegenüber anderen Unternehmen. Erleichterungen bei der Lohnsteuer würden dies zum Teil auffangen. „Wir hoffen, dass sich Niedersachsen in dieser Frage dem guten Vorbild anderer Bundesländer anschließen wird. Die Sozialwirtschaft, mit ihren Diensten vom Kleinkind bis zur Senior*in, hilft den Menschen die Corona-Krise zu bewältigen. Diese Hilfen müssen weiterhin zur Verfügung stehen“, so Elsner. Weitere Informationen: www.awo-ol.de

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