Baubeginn der “Nord-Klang-Halle”

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Foto: Anja Rink

Wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet!

Im Edewechter Industriegebiet entsteht ein Multifunktionsgebäude mit großer Veranstaltungsstätte.

Warum baut man gerade in Zeiten von Corona und den damit verbundenen
Absagen aller Veranstaltungen eine Veranstaltungsstätte?

Nun, das ist Fluch und Segen zugleich. Eigentlich sollte es schon seit langer Zeit Veranstaltungen in der „nord-klang-Halle“ geben. Wir hätten nie damit gerechnet, dass wir drei Jahre lang auf die Baugenehmigung des Landkreises Ammerland warten müssen. Die Zusammenarbeit mit der Genehmigungsbehörde des Landkreises war, um es vorsichtig auszudrücken, nicht gerade optimal, und wir hatten zwischendurch das Gefühl, dass das Bauvorhaben einfach nicht gewünscht war.

Im Jahr 2016 haben wir das Grundstück im Industriegebiet gekauft, das Gebäude geplant, und 2017 hat es erste Gespräche mit dem zuständigen Sachbearbeiter des Landkreises gegeben. Seitdem war es ein hartes Unterfangen, und zwischendurch hatten wir die Hoffnung auf eine Baugenehmigung schon fast aufgegeben. Aber eben nur „fast“ – seit Ende März halten wir nun endlich unsere Baugenehmigung in den Händen. Durch die ganzen Absagen der Veranstaltungen haben wir nun diesen Sommer viel Zeit, da die Vorstandsarbeit im Veranstaltungsforum Edewecht e.V. quasi zum Erliegen gekommen ist. Die Vorbereitung und Durchführung der Marktpartie sowie die Unterstützung des Kulturbüros beim Edewechter Marktsommer und der sonstigen Veranstaltungen binden sehr viel Zeit, die wir jetzt für die Betreuung unseres Bauvorhabens nutzen können.

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, ein Gebäude für Veranstaltungen
zu bauen?


Die Planung und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen war schon immer ein Steckenpferd von uns. Durch die Vorstandsarbeit im Veranstaltungsforum Edewecht e.V. und die damit verbundene enge Zusammenarbeit mit dem Edewechter Kulturbüro hat sich das noch intensiviert. In diesem Zusammenhang haben wir aber auch festgestellt, dass die räumlichen Möglichkeiten in Edewecht sehr begrenzt sind. Es gab immer wieder Veranstaltungen, die nicht in Edewecht stattfinden konnten, weil die Zuschauerkapazitäten in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht ausreichten.
So ist langsam die Idee gewachsen, einfach selbst eine entsprechende Räumlichkeit zu bauen. Ehrlicherweise müssen wir aber erwähnen, dass unsere Firma „tronic“ so gewachsen ist, dass wir dafür weiteren Platz benötigen, der mit dem Neubau auch geschaffen wird.

Was für ein Gebäude entsteht denn nun genau?

Streng genommen sind es drei Gebäude, die äußerlich aber wie ein Gebäude aussehen. Es handelt sich um ein Bürogebäude, ein Tonstudio, ein Trakt mit Mietbüros und eben die Versammlungsstätte, die auch als Präsentationsgebäude genutzt werden wird. Realisiert wird das zweigeschossige Gebäude in Holzbauweise, was auch etwas Besonderes in dieser Region ist.

Welche Größe hat das Gebäude und wofür soll es genutzt werden?

Hier haben wir sehr auf Multifunktionalität geachtet. Für große Veranstaltungen mit bis zu 600 Zuschauern finden 450 Zuschauer im
Erdgeschoss Platz, und 150 Personen sitzen auf der Galerie im Obergeschoss.
Es ist gewährleistet, dass man von allen Plätzen eine gute Sicht auf die große Bühne von 8 x 6 Metern hat. Für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 90 Zuschauern gibt es im Obergeschoss eine zweite, kleinere Bühne von 5,8 x 4 Metern. Gedacht ist das Gebäude für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Lesungen und Ähnliches. Hier denken wir auch an die diversen regionalen Theatergruppen, die immer mehr Probleme haben, Räumlichkeiten für ihre Aufführungen zu finden. Es handelt sich aber nicht um eine Partyhalle, die man für die Feier zum nächsten runden Geburtstag mieten kann. Allerdings kann die Räumlichkeit für Tagungen, Schulungen, Präsentationen oder Ähnliches gemietet werden.

Wie sieht der Zeitplan für das Bauvorhaben aus?

Nach unseren bisherigen Erfahrungen, trauen wir uns eigentlich nicht mehr, irgendwelche Zeitpläne aufzustellen und Termine zu nennen. Wie eingangs erwähnt, handelt es sich um drei Gebäude, die auch einzeln in der Halle des Bauunternehmers Holzbau Peer Janßen vorgefertigt und dann auf unserem Grundstück aufgebaut werden. Das erste Gebäude soll Ende Mai/Anfang Juni aufgestellt werden. Bis zum Spätherbst sollten alle Gebäudeteile stehen. Dann geht es natürlich mit dem Innenausbau weiter, der noch einmal eine ordentliche Zeit in Anspruch nehmen wird. Optimistisch gesagt, könnte die erste Veranstaltung im Frühjahr 2021 in der „nord-klang-Halle“ stattfinden.

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