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Bereits zum siebten Mal: “Klassik im alten Bullenstall”

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Foto: Gemeinde Edewecht

Mit Charme und Charisma die Zuschauer begeistert.

Mit großem musikalischen Können und viel Herzblut präsentierten
die Künstler drei stimmungsvolle Konzerte im Alten Bullenstall
Ein umfangreiches Hygienekonzept stand ganz am Anfang der Planungen
für die diesjährigen Konzerte im der Reihe „Klassik im Alten
Bullenstall“. „Es war uns besonders wichtig, dass unsere Besucher
sicher und mit einem guten Gefühl auch in diesem Jahr diese beliebte
Veranstaltungsreihe genießen konnten“, so Kerstin Borm vom
Edewechter Kulturbüro. „Daher kamen wir an strengen Regelungen
für die Gäste leider nicht vorbei, aber alle waren außerordentlich diszipliniert und haben die Einschränkungen klaglos hingenommen. Dabei
wurde deutlich, dass die Freude, nach langer Zeit mal wieder ein
Konzert besuchen zu dürfen, bei weitem überwog, und die coronabedingten Reglementierungen wurden gerne akzeptiert.“

Pünktlich um 20:00 Uhr wurde es an den drei Abenden ganz
still im Alten Bullenstall der Familie zu Jeddeloh. Nach und
nach betraten vier grandiose Künstler die Bühne und zogen ihr
Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann. „Florentinische
Nächte“ hieß die diesjährige Opern- und Operetten-Gala,
die der künstlerische Leiter und Bariton Ivo Berkenbusch in
Zusammenarbeit mit dem Edewechter Kulturbüro zusammengestellt
hatte. An seiner Seite waren in diesem Jahr wieder die großartige
polnische Sängerin Martyna Cymerman, die mit ihrem zauberhaft
hellen Sopran ein großer Gewinn war und die Besucher zu fesseln
verstand. An ihrer Seite waren wie immer gutgelaunt Kammersänger
Paul Brady mit seinem komödiantischen Talent und ausgeprägtem Charme sowie Ivo Berkenbusch, der an diesem Abend wieder mal nicht nur gesanglich überzeugte, sondern auch in gewohnt sympathischer Art den
Abend mit viel Humor und Wortwitz moderierte. Begleitet wurden
sie am Flügel von Kapellmeister Carloz Vásques aus Mexiko mit viel
Herzblut und Leidenschaft.

„Auch Menschen, die sich bisher nicht groß mit klassischer Musik
auseinandergesetzt haben, werden an diesem Abend auf ihre Kosten
kommen“, versprach Berkenbusch im Vorfeld und sollte Recht behalten.
„Wir wollen Freude an der Musik vermitteln“, erklärte er. Das soll
vor allem mit gesungenen Emotionen, aber auch durch einige Schauspielszenen geschehen. Langanhaltender Applaus war der Dank des
Publikums an die vier Künstler für einen gelungenen musikalischen
Abend. „Wie sehr habe ich in diesen Zeiten der Pandemie solche Veranstaltungen vermisst. Dieses wunderbare Konzert hat meine Seele tief berührt, und ich hoffe, dass ich mir diese beschwingte Stimmung noch
einige Tage in meinem Alltag bewahren kann“, so lautete das Fazit
des Abends einer Besucherin.

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