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Brücke zwischen Kusenbusch und Bümmerstede muss abgerissen werden

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Foto: Bürgerverein Krusenbusch

Vorbild Brake: Ziel ist eine hohe Akzeptanz der Bürger. Das erfordert eine helle, angstfreie Unterführung. Quelle: Bürgerverein Krusenbusch.

Schon lange steht fest, dass die Fußgängerbrücke über die Bahntrasse zwischen Bümmerstede und Krusenbusch in die Jahre gekommen ist und in absehbarer Zeit abgerissen werden muss.

Zu diesem Thema trafen sich am 11. Dezember Vertreter der Bürgervereine Krusenbusch und Kreyenbrück/Bümmerstede zu einem Gespräch mit der Stadtverwaltung, vertreten durch Dr. Uhrhan und Prof. Müller.

Inzwischen ist nach Aussage von Prof. Müller ein Ingenieurbüro mit der Planung einer Bahnunterführung beauftragt. Sie soll noch in der ersten Jahreshälfte 2020 der DB Netz AG vorgestellt werden.

Die Ergebnisse einer Diskussion innerhalb der Bürgervereine wurden Uhrhahn und Müller in einer Präsentation vorgestellt. Beide sahen die vorgestellten Ideen für vernünftig und sinnvoll, zumal ein Schwerpunkt in den Vorstellungen der Bürgervereine die Akzeptanz der Bürger ist. Dieser Aspekt verbietet eine einfache Lösung. Sie könnte dazu führen, dass Menschen sich nicht trauen durch die Unterführung zu gehen, besonders während der Dämmerung bzw. Dunkelheit.

Den Vertretern der Bürgervereine schwebt eine großzügige und übersichtliche Lösung in der Art einer Bahnunterführung wie in Brake vor. Eine helle, angstfreie Unterführung, übersichtlich und barrierefrei. Erreicht werden soll das mit einer Breite von mindestens 8 Metern, bei einer Eingleisigkeit der Strecke mit einer maximalen Länge von 6 Metern und gutem Lichteinfall. Aber nicht nur die Unterführung selbst solle großzügig gestaltet werden, sondern auch die Zu- bzw. Abgänge müssen weit und übersichtlich sein. Deshalb – so Müller – sollte z.B. in Übereinstimmung mit den Bürgervereinen soweit wie möglich auf Betonwände verzichtet und diese durch Böschungen ersetzt werden.

Im Wesentlichen besteht Konsens zwischen Bürgervereinen und Verwaltung. Ungeklärte Fragen sind noch mit der DB NETZ AG zu klären. So ist noch offen, ob die Strecke vielleicht nicht doch einmal zweigleisig wird oder ob es in Krusenbusch einen Bahnhalt geben wird.

Die Hoffnung aller Beteiligten aber ist, dass die DB NETZ AG durch den grundsätzlichen Konsens der Bürgervereine und der Stadtverwaltung dem Anliegen eine größere Priorität einräumt als es jetzt den Anschein hat.

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