Cine k Unser Wochenprogramm vom 1. bis 7. Juli 2021

Draußen-Kino 2021 // Juni 2021
Termine:
Do, 1.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr 22.15 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin Alice Junior (Draußen-Kino)
Fr, 2.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr 22:00 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin Der Atem des Meeres (Draußen-Kino, mit Filmgespräch)
Sa, 3.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr 22.15 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin Girl Power (Draußen-Kino)
So, 4.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin
Mo, 5.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin
Di, 6.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin
Mi, 7.7
20:00 Uhr 20:30 Uhr
Vor mir der Süden Proxima: Die Astronautin
Filme
Seit 25.6
Vor mir der Süden
Regie: Pepe Danquart, Deutschland 2019
Eine schöne Idee: 1959 umrundete der Autorenfilmer Pier Paolo Pasolini („Medea“) die italienische Küste in einem klapprigen Fiat Millecento, sechzig Jahre später fuhr nun der renommierte Dokumentarist Pepe Danquart („Lauf Junge lauf“) dieselbe Route ab. Was hat sich seither verändert, wo liegen neue Schwerpunkte, Themen, Ansichten? „Vor mir der Süden“ ist ein multiperspektivischer Reisedokumentarfilm geworden, eine neunwöchige Entdeckungsreise, bei der die Vergangenheit als Blaupause hinter aktuellen Beobachtungen liegt.
Auf den Spuren von Pier Paolo Pasolini vollzieht Dokumentarfilmer Pepe Danquart eine Reise durch Italien nach, die im Hin und Her zwischen Vergangenheit und Gegenwart vor allem auch das Thema Migration beleuchtet.
Mehr Infos: https://www.cine-k.de/filme-und-reihen/film/vor-mir-der-sueden/
Freitag, 02.07 um 22:00 Uhr im Draußen-Kino mit Einführung vom Nationalpark Wattenmeer
Der Atem des Meeres
Regie: Pieter-Rim de Kroon, Niederlande 2020, 104 Minuten
DER ATEM DES MEERES – ein poetischer Kinodokumentarfilm über das beeindruckende Universum des größten Marschlandes der Welt: das Wattenmeer. Im Rhythmus von Ebbe und Flut erzählt DER ATEM DES MEERES vom Wattenmeer, von den Menschen und der Natur, die diese außergewöhnliche Region formen. Visuell und inhaltlich ganz große Dokumentarfilmkunst, geschaffen für die große Leinwand!
Ständig wechselndes Licht, Nebel, und Wind verändern die Landschaft und Lebensräume von Seehunden, Krabben und Flundern. Das komplexe Binnensystem, mit seiner einzigartigen Flora und Fauna birgt unzählige Geschichten und einzigartige Lebensformen, deren Entdeckung DER ATEM DES MEERES erlebbar macht. Mal richtet sich der Blick auf kleine Details, mal auf das große Ganze. Zugvögel und Touristen, die jedes Jahr kommen und gehen, die Veränderung der Farbgebung von
Watt und Wasser und der faszinierende Wechsel der Gezeiten sind ein sich wiederholender Zyklus.
Mehr Infos: https://www.cine-k.de/filme-und-reihen/film/atem-des-meeres/
Donnerstag 01.07 um 22:15 Uhr im Draußen-Kino
Alice Júnior
Regie: Gil Baroni, Brasilien 2019,87 Minuten
„Also Leute, ihr kennt mich als Alice Júnior, ich bin trans, schwer zu schlagen und bereit für alles, was da kommen mag.“
Die YouTuberin Alice Júnior produziert ihr neuestes Video über den ersehnten ersten Kuss. Doch als ihr Vater ihr Zimmer betritt und vor laufender Kamera verkündet, dass er mit ihr von der pulsierenden brasilianischen Großstadt Recife in ein konservatives Städtchen im Süden des Landes ziehen will, muss sich Alice gegen Prüderie und Engstirnigkeit wappnen. Die trans Teenagerin, verkörpert von Bloggerin Anne Celestino Mota, lässt sich trotz anfänglicher
Repressionen nichts anhaben. Selbstbewusst und charismatisch wirft sie mit ihrer schillernden Persönlichkeit die neuen Mitschüler:innen und Lehrer:innen aus den katholisch gefurchten Bahnen.
Mehr Infos: https://www.cine-k.de/filme-und-reihen/film/alice-junior/
Ab Do, 1.Juli 2021
Proxima: Die Astronautin
Regie: Alice Winocour | Frankreich, DE | 2019 | 107 Min.
Die junge Astronautin Sarah (Eva Green) hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Sie will als erste Frau den Mars erforschen. Als sie für die einjährige Weltraummission Proxima ausgewählt wird, beginnt eine intensive Vorbereitung auf den Aufbruch ins All und den Abschied von der Erde. Zusammen mit ihren Crew-Mitgliedern bereitet sich Sarah im ESA-Trainingsprogramm auf das Funktionieren im Kosmos vor. Sie geht an ihre physischen und psychischen Grenzen und lernt in jeder Situation, die Kontrolle zu bewahren. Alles in ihr ist auf jenen Moment hin konditioniert, in dem sie die Erde verlässt. Nur eines kann sie nicht trainieren: den Abschied von ihrer kleinen Tochter Stella. Sarahs letzte Tage vor ihrem Flug ins All sind geprägt von dem Kampf, das Unvereinbare zusammen zu zwingen: ihre Verantwortung für den Menschen, der ihr alles bedeutet und die unbedingte Hingabe an ihren Beruf. Sarah möchte sich von Stella nicht verabschieden, ohne ihr begreiflich zu machen, wie großartig und
notwendig die Aufgabe ist, der sie sich verschrieben hat. Sie riskiert am Ende alles, um Stella zu zeigen, wie sehr sie sie liebt und dass diese Liebe auch an einem so unbegreiflichen Ort wie dem Weltraum immer existieren wird.
Mit ihrer Geschichte über eine Astronautin, die ihren beruflichen Traum nur dann erfüllen kann, wenn sie sich von ihrer Tochter trennt, gelingt Regisseurin Alice Winocour (AUGUSTINE) ein tief berührendes und wichtiges Drama. Mit großer poetischer Kraft zeigt PROXIMA: DIE ASTRONAUTIN den Widerspruch zwischen Beruf und Familie als das, was er für viele Frauen jeden Tag ist: eine übermenschliche Aufgabe. Eva Green brilliert in dem mit Lars Eidinger, Matt Dillon und Sandra Hüller exzellent besetzten Ensemble als zielstrebige Wissenschaftlerin, die sich von der Erde trennen muss, um das zu werden, was sie ist: eine Frau auf einer überirdischen Mission.
Mehr Infos: https://www.cine-k.de/filme-und-reihen/film/proxima-die-astronautin/
Sa, 3.7 um 22:15 Uhr im Draußen-Kino
Girl Power
Regie: Sani _ Jan Zajícek | Tschechien | 2016 | 92 Min.
Für ihre Dokumentation „Girl Power“ porträtieren Sany und Jan Zajícek erstmals weibliche Graffiti-Künstlerinen. 27 Frauen aus 15 verschiedenen Städten – darunter Prag, Sydney, Berlin und Barcelona – kommen zu Wort und räumen mit Vorurteilen auf.
„Girl Power“ is a documentary that presents female graffiti writers from fifteen cities – from Prague to Moscow, Cape Town, Sydney, Biel, Madrid, Berlin, Toulouse, Barcelona and all the way to New York. The graffiti community is predominantly a man’s world, and men often share the view that graffiti – namely the illegal kind – is not for girls. And yet women have become increasingly more emancipated in recent years; there are female graffiti shows, magazines and websites. „Girl Power“ captures the stories of ladies who have succeeded in the male graffiti world.
However, Girl Power is more than just a look into the graffiti microcosm; it tells the moving story of Czech writer Sany, who decided in 2009 to capture female emancipation in graffiti on film and to give other girls and women the possibility to express themselves. It took her 7 long years to complete the documentary. We follow her life with graffiti, her motivation and values that keep changing as the years go by. We will also meet her family, who are absolutely unaware of Sany’s “second life”. Sany sacrifices a lot for the film, but even when she’s at the end of her tether, she refuses to give up on her dream – to make the very first movie depicting females in graffiti.
Mi, 7. Juli um 20:00 Uhr mit Event
Niemals Selten Manchmal Immer Regie: Eliza Hittman | USA | 2020 | 97 Min.
Die pro familia Oldenburg zeigt gemeinsam mit dem Cine k den Film NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER, um auf das 150-jährige Bestehen des §218 aufmerksam machen. 2021 ist ein bundesweites Kampagnenjahr zu 150 Jahre §218 – Kriminalisierung von
Schwangerschaftsabbrüchen. Der Film zeigt den Zugang und Umgang mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch anhand eines 17-jährigen Mädchens. Da für einen Schwangerschaftsabbruch die Einwilligung ihrer Eltern notwendig ist und sie diese nicht bekommen kann, reist sie gemeinsam mit ihrer Cousine von ihrer kleinen Stadt in Pennsylvania nach New York, um dort Hilfe zu finden. Auch wenn es in dem Film um die amerikanische Situation mit Schwangerschaftsabbrüchen geht, können doch Parallelen zur Versorgungslage und dem Umgang mit ungewollten Schwangerschaften in Deutschland gesehen werden. Wir begleiten den Film mit einer Plakatausstellung und laden alle Interessierten herzlich ein, sich über den Film NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER mit dem Thema auseinanderzusetzten.
NIEMALS SELTEN MANCHMAL IMMER von Regisseurin und Drehbuchautorin Eliza Hittman (It Felt Like Love, Beach Rats) zeichnet ein intimes und inniges Porträt zweier Teenager-Mädchen. In einem minimalistischen Stil auf 16mm von Kamerafrau Hélène Louvart gefilmt zeigt Regisseurin Eliza Hittman, wie Autumn die Entscheidungshoheit über ihren Körper und ihre Seele zurückgewinnen will.
NIEMALS SELTEN MANCHEMAL IMMER wurde beim Sundance Film Festival 2020 mit dem US Dramatic Special Jury Award ausgezeichnet. Bei der Berlinale 2020 gewann der Publikumsliebling den Silbernen Bären, Großer Preis der Jury.
Mehr Infos: https://www.cine-k.de/filme-und-reihen/film/niemals-selten-manchmal-immer/

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