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Duales Studium – ideales Zusammenspiel von Theorie und Praxis

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Interview mit Lynn Janning, Elektronikerin für Betriebstechnik, BA of Engineering Elektrotechnik.

Was war der Grund, warum Sie sich für ein duales Studium entschieden haben?


Das hatte sich im Laufe der Zeit vor dem Abitur ergeben. Durch meine Leistungskurse Mathe und Physik hatte ich den Wunsch, in Richtung Ingenieurwesen zu gehen. Mein älterer Bruder hatte bereits ein duales Studium angefangen und war sehr zufrieden damit, das hat mich in meinem Wunsch bestärkt. Auch wollte ich gerne hier in der Region bleiben. Also habe ich mich informiert, welche dualen Studiengänge in welchen Betrieben angeboten werden, und habe mich schließlich bei der EWE beworben.

Wie ist das duale Studium aufgebaut?


Es gab zuerst ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Darauf folgten ein Vorstellungsgespräch und ein Testverfahren im Assessment Center: In einer kleinen Gruppe sollten sich die Teilnehmenden zunächst vorstellen, dann gab es Präsentationen und Gruppenübungen (Problemlösung in der Gruppe) und zum Schluss ein persönliches Gespräch. Danach gab es noch mal ein Feedback Gespräch, in dem reflektiert wurde, wie man sich entsprechend der vorgegebenen Ziele einbringen konnte. Die Ausbildung zur Elektronikerin erfolgte in der Ausbildungswerkstatt der EWE. Ich konnte meine Ausbildung auf 2 ½ Jahre Dauer verkürzen. Im weiteren Studium im Anschluss habe ich verschiedene Abteilungen des Unternehmens durchlaufen und nach insgesamt 4 ½ Jahren meinen BA erworben. Ich habe im Anschluss daran noch meinen Master in Braunschweig gemacht und arbeite seit zwei Jahren als Systemingenieurin bei Airbus in Bremen.

Was hat Ihnen besonders am dualen Studium gefallen?


Zunächst einmal, dass man sowohl sein Ausbildungsgehalt bekommt als auch die Studienkosten vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Und dass es die ideale Verbindung von Praxis und Theorie ist. Besondere Highlights waren z.B. semesterübergreifende Gruppenprojekte im Rahmen des Studiums, die von Laborarbeit bis hin zur kompletten Entwicklung eine große Bandbreite abdeckten. Zudem herrschte im Ausbildungsbetrieb eine gute Atmosphäre und ein sehr kollegialer Umgang. Man sollte sich als Frau im Vorfeld nicht von den üblichen Klischees, die mit solch einer vermeintlichen Männerdomäne verbunden sind, abschrecken lassen. Wichtig ist es, seinen eigenen Weg zu gehen und auf sich selbst zu hören.

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