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ENTWICKLUNG FREIBADGELÄNDE

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Seit Längerem bestehen Überlegungen, wie eine Reaktivierung
der Flächen des ehemaligen Freibades erfolgen kann. Allein ist
die Stadt Brake (Unterweser) derzeit nicht in der Lage, diesen
Komplex neu zu gestalten und die dafür notwendigen Mittel
aufzubringen.
2021 wurde auf der Basis einer Projektentwicklung des Büros
Polyplan ein Antrag im Programm „Anpassung urbaner Räume
an den Klimawandel“ gestellt. Dieser Antrag wurde am 06. Juli
2021 abgelehnt. Zur Begründung wurde auf die Vielzahl der
eingereichten Projekte und eine Überzeichnung des Förderprogramms
verwiesen. Eine inhaltliche Begründung ist nicht
erfolgt.
Gemeinsam mit dem Büro Polyplan wurde in diesem Jahr eine
Überarbeitung und Erweiterung der Projektskizze vorgenommen.
Neu im Projekt sind folgende Ansätze:

  • Schaffung eines Wassermanagementsystems – Sammlung
    von Oberfl ächenwasser zur Verwendung im geplanten neuen
    Naturbad;
  • Verbesserung der Situation auf dem Gelände bei Starkregen,
    großfl ächige Entsiegelung von befestigten Flächen;
  • Schaffung einer klimaneutralen, CO2-freien und chemiefreien
    Bademöglichkeit in Form eines Naturbades;
  • wissenschaftliche Begleitung des Projektes durch die Jade
    Hochschule in Oldenburg;
  • Schaffung einer ganzjährig nutzbaren, sozialen Begegnungsfl
    äche mit gleichzeitiger biologischer Aufwertung/Aufforstung.
    Mit dem Landkreis Wesermarsch wurde ein Gespräch bezüglich
    einer Zusammenarbeit geführt. Ziel der Maßnahme ist das
    Auffangen und Wiederverwerten von Oberfl ächenwasser der
    angrenzenden Schulgebäude des Landkreises, z. B. IGS, Gymnasium
    Brake. Bisher erfolgt die Ableitung in den dort befi ndlichen
    Regenwasserkanal. Zukünftig soll das Wasser in einem
    System mit Zisternen aufgefangen werden und den Bädern zur
    Aufbereitung und Wiederverwertung zugeführt werden.
    Es ist vorgesehen, dieses Projekt zum 01. März 2022 für das
    Bundesprogramm kommunale Klimaschutzprojekte – investive
    Förderung anzumelden. In diesem Programm ist eine Förderung
    von 80 % vorgesehen. Bei einer Einstufung als fi nanzschwache
    Kommune ist eine höhere Förderung möglich.

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