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Farbenfroh – Kulturfestival Kreyenbrück geht in 2020 neue Wege

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Planungsteam blickt auf zweite Jahreshälfte – Dezentrale Projekte und Aktionen

Das  vor  zwei  Jahren  so  erfolgreich gestartete „Farben-froh Kulturfestival Kreyenbrück“  wird  auch in den kommenden Jahren mit neuen Formaten fortgesetzt. Im März 2018 startete das partizipative Kulturereignis  im Stadtteil Kreyenbrück  und gipfelte  in einem zehntägigen Festival im Juni  2018  mit über 3000 Besucherinnen und Besuchern.  Ein Jahr später  war „Farbenfroh“ als  Kooperationspart-ner  beim  Kreyenbrücker  Stadtteilfest mit der Organisation eines Büh-nenprogramms beteiligt. 
Nun  arbeitet  das gegenwärtig  neunköpfige Planungsteam ein neues Format für 2020 und die folgenden Jahre aus. Der Grundgedanke bleibt: Es gilt  zu zeigen, dass der Stadtteil durch kulturelle Vielfalt, Offenheit und Toleranz geprägt und dadurch attraktiv ist.  Und neben  dem Sichtbarmachen der bereits vorhandenen Kultur in Kreyenbrück sollen auch Kulturangebote in den Stadtteil geholt werden, die sonst eher im Stadtzentrum zu finden sind. Grundsätzlich soll künftig mindestens alle zwei Jahre an einem oder zwei Festival-Tagen ein umfangreiches Kulturprogramm in Kreyenbrück stattfinden.
Im Jahr 2020 geht das „Farbenfroh Festival Kreyenbrück“ neue Wege. Es wird kein Festival en bloc geben,  sondern diverse dezentrale Projekte und Aktionen, die zu verschiedenen Zeiten aufgeführt und veröffentlicht werden. So ist eine Beteiligung an den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der IGS Kreyenbrück im September in Form eines umfangreichen Bühnenprogramms vorgesehen – mit dem Höhepunkt eines Konzerts der Oldenburger Weltmusik-Formation  „Global Music Player Allstars“.

Zu den dezentralen Projekten gehört „Das Tipi“ – Kunst als soziale Skulptur im öffentlichen Raum. Das Projekt ist bereits  mit  großer Resonanz  gestartet. In Planung ist eine „Performance im öffentlichen Raum – Theater zwischen den Häusern“.  In Zusammenarbeit mit der Tänzerin Antje Rose und in Kooperation mit dem Jugendkulturarbeit e.V. soll mit Jugendlichen aus dem Stadtsüden eine Tanztheaterperformance erarbeitet werden, die zwischen den Häusern  an einer  Kreyenbrücker  Straße  aufgeführt wird. Dazu erkunden die Jugendlichen unter professioneller Anleitung den Stadtteil und erarbeiten ortsbezogen Geschichten, aus denen sie die Performance entwickeln.  In Kooperation mit dem Medienbüro Oldenburg wird an einem lauen Sommerabend  und (hoffentlich)  unter Sternenhimmel ein Film für Erwachsenean einer Häuserwand gezeigt.  Für  Kinder  ist eine Filmvorführung  an einem ungewöhnlichen Ort, zum Beispiel auf einem Dachboden, geplant.

Ein  inklusives  Hörspiel-Theater tritt in der Aula der Grundschule Kreyenbrück auf. „Der Regenbogen, der auf einen Zebrastreifen fiel“ ist ein interaktives Hörspiel-Theater-Kunst-Projekt. Inklusive Gruppen entwickeln über mehr als ein Jahr eine Geschichte, die in mehreren Strängen am Ende auf der Bühne in Form von bildender Kunst, Musik, Theater und Hörspiel zusammenkommt. Kooperationspartner für dieses Projekt ist das Blauschimmel Atelier.
Ein wichtiger zusätzlicher Baustein ist ein  halbtägiger Beteiligungs-Workshop zum Thema „Kulturelle Partizipation“ mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales im Stadtteil, die im Arbeitskreis Kreyenbrück organisiert sind. Der Arbeitskreis ist von Anfang an eng in die Planung der Farbenfroh-Aktivitäten einbezogen worden. Bevor wieder ein größeres Festival auf die Beine gestellt werden soll, möchte die Planungsgruppe die Akteure im Stadtteil stärker inhaltlich einbeziehen.
Außerdem ist für 2020  beabsichtigt, eine Plattform einzurichten,  über die die kulturellen Stadtteilaktivitäten gesammelt,  gebündelt  und  so veröffentlicht werden, dass die Informationen möglichst viele Menschen in Kreyenbrück erreichen. Dafür konnte das Stadtteilmagazin „Der Kreyenbrücker“ als Kooperationspartner gewonnen werden.
Was sich von den Planungszielen in diesem Jahr tatsächlich umsetzen lassen wird, ist nun  angesichts  der aktuellen  Coronakrise  und deren Folgen auch im kulturellen Bereich mit Fragezeichen versehen. Doch es besteht Hoffnung innerhalb der Planungsgruppe, dass viele der beschriebenen Projekte stattfinden können,  auch  weil sie erst  für die  zweite Jahreshälfte vorgesehen sind bzw. unter Umständen dorthin verschoben werden können.

Trägerverein des „Farbenfroh Kulturfestivals Kreyenbrück“ ist der Förderverein für theater- und sozialpädagogische Jugendarbeit Oldenburg Süd. Die Projektleitung für 2020 hat Michael Hagemeister übernommen. Der Stamm der  Planungs- und Organisationsgruppe des „Farbenfroh Kulturfestivals“ besteht zurzeit  aus Sophie  Arenhövel (Kulturbüro der Stadt Oldenburg), Jutta Hinrichsen (Gemeinwesenarbeit Oldenburg/Stadtteiltreff Kreyenbrück), Jörg Kowollik (Jugendkulturarbeit e.V.), David Kern und Andreas Feurich (IGS Kreyenbrück), Heike Schaadt und Werner  Ufferhardt (freie Mitarbeiter), neu dazu kommt  Katrin Wiese (Jugendfreizeitstätte Kreyenbrück).  Gesichert ist  bisher  eine Förderung des „Farbenfroh Kulturfestivals 2020“ von der Oldenburgischen Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen  und  vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg. Zu den weiteren Unterstützern zählen der Stadtteiltreff Kreyenbrück und die IGS Kreyenbrück.
Mehr Infos gibt es im Internet unter www.farbenfroh-festival.de

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