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Fünf Jahre Oldenburg-Film – Eine lokale Erfolgsgeschichte

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Foto: Oldenburg Film

Norbert Pollak packte 1972 das Filmfieber, damals noch mit Celluloidfilm im Super-8-Format. Die ersten Jahre drehte er, wie viele andere auch, nur Familien- und Reisefilme. Aber er gab ihnen zu der Zeit schon eine besondere Note, indem er seine Filme mit Handlungen und kleinen Geschichten strukturierte. In den 90er Jahren begann Pollak dann mit den ersten Videoaufnahmen. Es entstanden Filme, die oft im Sender Oeins gelaufen sind, so zum Beispiel der sehr beeindruckende Bericht über das Ende des Verschiebebahnhofs Krusenbusch (Titel: Wo Gras wächst über ein Kapitel Oldenburger Stadtgeschichte).

Durch diese Erfolge motiviert, schloss Pollak sich zunächst einem Filmclub in Rastede an und bildete sich intern weiter. Später dann 2009 gründete er seinen eigenem Filmclub Flash-Off in Oldenburg. Neben seinem Vorsitz im Bundesverband Deutscher Film Autoren (BDFA-Niedersachsen) perfektionierte er das Filme-Machen in Seminaren beim ZDF-Kameramann Heiko Behrens und beim Cutter und Dramaturg Siggi Menzel (Bay. Rundfunk).

Das Team von „Oldenburg Film“ (v.l.) Gerold Kehmeier, Wolfgang Horst Bahn
Meyer, Norbert Pollak

Was er dort lernte brachte er dann bei der Erstellung von Oldenburger Filmen ein. Unter dem Label Oldenburg-Film drehte er 2014 im Alleingang den Film: „Reserve hat Ruh“ über die Donnerschwee-Kaserne, der auf Youtube über 11.000 mal angeklickt wurde (https://bit.ly/2PYgI3x)

Nach dem Bericht über die Donnerschwee-Kaserne trafen sich Pollak und Gerold Kehmeier. Sie verabredeten gemeinsam einen Film über die Hindenburg-Kaserne zu erstellen (23.01.2015). Beide kannten sich aus ihrer Kindheit. Sie sind zusammen aufgewachsen und seit den 50er Jahren befreundet. Kehmeier hatte beim Sender Oeins die Sportsendung „Kickoff“ moderiert. Auch er hatte somit Erfahrungen in diesem Bereich.

Schon bevor es zu der Verabredung kam, einen Film über die Hindenburg Kaserne in Kreyenbrück zu drehen, hatte Pollak in den 90iger Jahren Aufnahmen in den Kasernen gemacht. Die Gebäude standen zu dieser Zeit leer. Mit Hilfe der NWZ fanden Pollak und Kehmeier viele Zeitzeugen, die auch vor die Kamera getreten sind.

Während der Erstellung des Films zu den Hindenburg Kasernen meldete sich Wolfgang Meyer bei den beiden Filmemachern. Er besitzt privat ein sehr umfangreiches Archiv von Aufnahmen aus Oldenburg und stellte viele davon für den Film zur Verfügung. Aus dem Zweiergespann Pollak und Kehmeier wurde mit Meyer ein Dreiergespann. Der fertiggestellte Film über die Hindenburg Kasernen war ein großer Erfolg und wurde unter anderem mehrere Male in der EWE-Kantine bei Marcus Didszun vorgeführt. Für den im Film hörbaren Zapfenstreich auf Trompete konnte Olaf Gebauer (Gründungsmitglied Four Kings) überredet werden. Er machte damit im Film genau das, was er in früheren Jahren während seiner Bundeswehrzeit schon in eben dieser Kaserne gemacht hatte.

In der nächsten Ausgabe gibt es den zweiten Teil dieser Erfolgsstory. Und wir stellen das neue Projekt Kleingärten vor.

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