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Heimrecht und 3. Platz: EWE Baskets konsequent und offensiv begeisternd

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Ulm ist Gegner im Viertelfinale – Schwethelm mit drittmeisten Einsätzen in BBL-Geschichte

Die EWE Baskets Oldenburg haben mit einer konzentrierten und offensiv herausragenden Vorstellung keinen Zweifel am Sieg zum Abschluss der Hauptrunde aufkommen lassen. Mit dem 98:77-Erfolg über die BG Göttingen sicherten die Oldenburger sich den dritten Platz und damit verbunden auch das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gegen ratiopharm ulm.

Ab der ersten Sekunde dominierten die Oldenburger vor allem mit einer starken Offensivleistung die Begegnung. Insgesamt 27 Assists spielten die Gastgeber, verwandelten nahezu 70 Prozent ihrer Versuche unter dem Korb. Zudem traf die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic 16 Distanzwürfe (46 Prozent Dreierquote). Zudem entschieden die EWE Baskets das Reboundduell für sich, sammelten 38:27 Rebounds.

Verlassen konnte sich die Mannschaft dabei einmal mehr auf ihr beiden Topscorer der Saison. Keith Hornsby erzielte  25 Punkte, Rickey Paulding stand am Ende bei 20 Zählern. Braydon Hobbs punktete ebenfalls zweistellig (11 Punkte, fünf Rebounds und vier Assists). Dazu füllte Rasid Mahalbasic mit neun Punkten, sieben Rebounds und acht Assists einmal mehr den Boxscore. Der Center sammelte dabei den 1000. Rebound seiner BBL-Karriere. Einen weiteren Meilenstein durfte zudem Philipp Schwethelm feiern, der mit seinem 512. Einsatz auf dem dritten Platz der BBL-Bestenliste mit Immanuel McElroy gleichzog.

Die EWE Baskets zeigten direkt die richtige Körpersprache, attackierten die Göttinger und bewegten den Ball schnell. Mahalbasic bediente hinter dem Rücken Pressey, der gleich auf Paulding in der Ecke für den Dreier weiterleitete (8:2). Immer wieder wanderte der Ball zu Mahalbasic, der seine Mitspieler für offene Würfe freispielte und selbst per Dreier für das 20:12 sorgte. 12 von 16 Wurfversuchen verwandelten die Gastgeber in den ersten zehn Minuten, führten nach dem bereits siebten erfolgreichen Dreier, den Hobbs mit Ablauf des Viertels verwandelte, allerdings nur mit 33:25, weil defensiv noch einige Lücken entstanden.

Auch im zweiten Viertel behielten die Oldenburger, die bis zur Halbzeit 91 Prozent ihrer Zweier verwandelten, das Geschehen im Griff. Hobbs bediente Herrera zum  37:25. Wenn die Göttinger nun auch besser im Spiel waren und die Zahl der Ballverluste auf Seiten der Gastgeber noch zu hoch waren, blieb der Vorsprung zweistellig. Schwethelm traf nach Pass von Mahalbasic zum 48:34. Überhaupt fanden die EWE Baskets immer wieder den besser postierten Mitspieler und führten nach 20 Minuten mit 54:43.

Nachdem Schwethelm zu Beginn des dritten Viertels erneut aus der Distanz getroffen hatte, war der Vorsprung auf 59:43 angewachsen. Göttingen kämpfte sich noch einmal auf neun Zähler heran, Oldenburg aber bewegte den Ball weiterhin hervorragend. Über den zum Korb ziehenden Pressey ging der Ball zu Tadda, der aber nicht den schon guten Wurf nahm, sondern Paulding den noch offeneren Dreier ermöglichte. Im nächsten Angriff war es dann Tadda der aus der Distanz verwandelte und als der Guard im Fastbreak erneut traf (67:50), war die Begegnung vorentschieden.

Den letzten Abschnitt läutete Hobbs mit einem zentimetergenauen Pass auf Hornsby ein, traf dann aus der Distanz. Als die Gastgeber sich dann gleich zwei Offensivrebounds sicherten und Hornsby den Ball von der Dreierlinie versenkte, waren die EWE Baskets 20 Punkte vorne und konnten die Spielzeit verteilen.

Stimmen zum Spiel:

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Wir haben sehr engagiert gespielt, intensiv und physisch. Im Verlauf der ersten Halbzeit haben wir jedoch neun Ballverluste produziert, ohne dass das unbedingt an der Defensive lag. Dadurch haben wir ein wenig den Rhythmus verloren und den Gästen die Gelegenheit gegeben, mit Fastbreaks zu punkten. In der zweiten Halbzeit haben wir das dann besser gemacht, unsere Offense besser gespielt und da noch 15 Assists draufgelegt und am Ende 27 gehabt. Die Rebounds haben wir deutlich gewonnen, was mir zeigt, dass die Jungs heute sehr konzentriert waren.“

Roel Moors (Head Coach BG Göttingen): „Wir konnten die Offensive der Oldenburger nicht stoppen. Mit unserer offensiven Leistung in der ersten Halbzeit war ich zufrieden, da hatten wir 15 Assists und nur zwei Ballverluste. Danach hat ein wenig die Konstanz gefehlt. Dennoch beenden wir das Spiel mit 24 Assist. Aber: Will man gegen Oldenburg gewinnen, muss man ein perfektes Spiel abliefern.“

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