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Hohe Nachfrage nach kostenloser und unabhängiger Unterstützung für Menschen mit Behinderung: EUTB-Angebot wird verlängert.

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Foto: SoVD Wesermarsch

Bundesminister für Arbeit und Soziales sichert Ergänzende Teilhabeberatung (EUTB) in Brake.

Welche Leistungen zur medizinischen Reha stehen mir zu? Wie finde ich mit meiner Behinderung einen passenden Arbeitsplatz? Wie fördere ich mein Kind mit Handicap? Offenbar bekamen Menschen bei der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung EUTB  in Brake derart sachkundige Antworten, dass es weiter gefördert wird. Die nächste Etappe reicht bis Ende 2022.

Die EUTB wendet sich an Menschen mit Behinderung, die von körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen bedroht sind – aber ebenfalls deren Angehörige. Das Ziel ist, Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten und Teilhabe etwa in der Arbeitswelt auf den Weg zu bringen. Dabei ist das EUTB-Angebot kostenfrei und neutral, also unabhängig von Trägern, die Leistungen erbringen oder bezahlen. Zudem verfolgt die EUTB im eigenen Hause die Idee der Hilfe zur Selbsthilfe: Sie setzt das Programm des  „Peer Counseling“ um. Dabei beraten Betroffene andere Betroffene. Träger der EUTB-Beratungsstelle in der Wesermarsch ist der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Jutta Kroog, EUTB-Beraterin in Brake: „Ich erkläre, was hinter dem für viele komplizierten Sozialgesetzbuch IX steckt. So können sie sich vorstellen, was sie etwa vom Eingliederungshilferecht konkret haben. Das reicht von Assistenz über persönliches Budget bis Frühförderung.“  Doch sie hilft nicht nur rund um Rehabilitation oder berufliche Teilhabe. Sie berät zudem zum Thema Pflege. Und sie steht den Menschen praktisch zur Seite: „Wir helfen beim Ausfüllen von Anträgen zur Schwerbehinderung oder Erwerbsminderung. Und die, die derzeit nicht ins unser Büro kommen können, unterstützen wir per Telefon, Email – oder wir kommen zu ihnen ins Haus.“

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