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Foto: Pixabay

Oldenburg: Wie sich der Shutdown auf die städtischen Einrichtungen auswirkt

Kitas weiter im Regelbetrieb – Ins Bürgerbüro nur mit Termin – Wertstoffannahme bleibt geöffnet

In der Corona-Krise wird das öffentliche Leben in Deutschland zum zweiten Mal deutlich heruntergefahren. Der ab Mittwoch, 16. Dezember, zunächst bis Sonntag, 10. Januar, geltende bundesweite Shutdown betrifft auch Einrichtungen der Stadt Oldenburg. Welche Angebote eingeschränkt oder ausgesetzt werden und welche Dienstleistungen und Services in welcher Form aufrechterhalten bleiben, zeigt die nachfolgende Zusammenstellung.

Kindertagestätten:
Die Kitas haben weiter Regelbetrieb und sind geöffnet. Die Eltern entscheiden, ob sie eine Betreuung für ihr Kind benötigen. Das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg informiert die Erziehungsberechtigten in einem Elternbrief über die aktuelle Situation. Ab dem 23. Dezember gehen die städtischen Kitas in die Weihnachtsferien (Wiederbeginn im neuen Jahr ist der 4. Januar).

Schulen:
Die Präsenzpflicht ist ausgesetzt. Alle, die zu Hause bleiben können, sollen auch zu Hause bleiben und dort lernen. Tests, Klassenarbeiten und Klausuren sind ab Mittwoch abgesagt. Die Schulen bleiben aber für diejenigen geöffnet, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben. Am Montag, 21. Dezember, beginnen die auf drei Wochen verlängerten Weihnachtsferien.

Bürgerbüros:
Ein Besuch in den Bürgerbüros ist nur nach vorheriger Terminbuchung online unter www.oldenburg.de sowie telefonisch unter 0441 235-4444 oder unter der Behördennummer 115 möglich. „Bereits vereinbarte Termine haben Bestand. Wir bitten aber darum, zu prüfen, ob die Neuvereinbarung von Terminen unbedingt jetzt notwendig ist oder ob das Anliegen warten kann, bis der Shutdown wieder aufgehoben ist“, appelliert Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes.

Standesamt:
Im Standesamt sind Dienstleistungen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 0441 235-2544 oder 0441 235-4444 möglich. Angemeldete Trauungen finden wie vereinbart statt. Die jeweils aktuellen Rahmenbedingungen (zum Beispiel Anzahl der Personen im Trauzimmer) können im Standesamt erfragt werden.

Fachdienst Sicherheit und Ordnung:
Termine im Fachdienst Sicherheit und Ordnung können nur nach telefonischer Vereinbarung wahrgenommen werden. Nur in Notfällen ist eine Vorsprache ohne Termin möglich. Soweit möglich, sollen alle Anträge und Schreiben für gewerbliche Angelegenheiten (An-, Um- und Abmeldungen), Markt- und Bußgeldangelegenheiten schriftlich (auch per E-Mail) an den Fachdienst Sicherheit und Ordnung gesandt werden.

Ausländerbüro:
Ein Besuch im Ausländerbüro ist nach wie vor nur nach vorheriger Terminvereinbarung telefonisch direkt bei der zuständigen Sachbearbeitung oder unter 0441 235-4444 sowie bei bestimmten Dienstleistungen (Abholung elektronische Aufenthaltstitel und Reiseausweise, Besuchseinladungen, Termine beim Hochschulservice) auch online unter www.oldenburg.de möglich. In Anbetracht des Infektionsgeschehens wird die Anzahl der Termine reduziert, um noch größere Abstände unter dem Publikum sicherzustellen und Begegnungen möglichst zu vermeiden.

Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement:
Die Fachstelle mit dem inForum und der Agentur :ehrensache hat vom 21. Dezember bis zum 3. Januar geschlossen.

Einrichtungen des Amtes für Jugend und Familie:
Folgende Einrichtungen sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar:
Bergstraße 25 :Tel. 0441 235-2404
Bloherfelder Straße 39: 0441 235-2973
Allgemeine Sozialdienste:
ASD Süd: 0441 235-3050
ASD Nord: 0441 235-3169
ASD Mitte/Ost: 0441 235-3190
ASD West: 0441 235-3180

Jugendfreizeitstätten und Stadtteiltreffs/ Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit:
Die Einrichtungen werden für den offenen Betrieb bis einschließlich Freitag, 15. Januar, geschlossen. Die Freizeitstätten, der Abenteuerspielplatz und das Jugendkulturzentrum Cadillac stellen ihre direkten Angebote im Haus ein. Vor und nach den ohnehin im Zuge der Weihnachtsferien geplanten Schließungen finden Distanzangebote, digitale Angebote und Jugendberatungen nach Terminvereinbarung statt.  „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits während des ersten Shutdowns im Frühjahr mit großem Ideenreichtum bewiesen, dass sie Jugendliche auf vielen Kanälen erreichen können. Das wird auch diesmal so sein“, sagt Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie.
Die Stadtteiltreffs und Standorte der Gemeinwesenarbeit schließen ebenfalls ihre Türen, bleiben aber trotzdem erreichbar. Sie stehen telefonisch und per E-Mail für die Anliegen von Bürgerinnen und Bürger  zur Verfügung. Die internen und externen Beratungsangebote finden nach Terminvergabe statt.

Stadtbibliothek, Kinderbibliothek, Stadteilbibliotheken:
Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek (Stadtbibliothek im PFL, Kinderbibliothek am PFL sowie die Stadtteilbibliotheken in Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek) sind für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Aktuell wird weiterhin ein Abholservice von Medien nach vorheriger Reservierung angeboten, und Medien können kontaktlos zurückgegeben werden. Ab dem 24. Dezember bis zum 2. Januar setzen auch diese Services kurzzeitig aus. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-oldenburg.de.

Museen, PFL und Literaturhaus:
Geschlossen sind das Stadtmuseum, das Horst-Janssen-Museum, das Edith-Russ-Haus und die Artothek sowie das Kulturzentrum PFL und das Literaturhaus.

Musikschule:
Der Unterricht vom 16. bis 18. Dezember findet ausschließlich digital statt. Aufgrund des vom Niedersächsischen Kultusministerium vorgezogenen Beginns der Weihnachtsferien am 21. Dezember entfällt der Unterricht der Musikschule am 21. sowie 22. Dezember. In den Weihnachtsferien ist die Verwaltung der Musikschule bis einschließlich 5. Januar geschlossen. Ab dem 6. Januar ist diese zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch unter der Rufnummer 0441 235-2735 sowie per E-Mail an musikschule@stadt-oldenburg.de erreichbar. Bisher ist geplant, dass der Musikschulunterricht ab dem 11. Januar wieder in Präsenz angeboten wird. Eventuelle Änderungen werden schnellstmöglich auf der Homepage www.oldenburg.de/musikschule bekanntgegeben.

Abfallwirtschaftsbetrieb:
Die Wertstoffannahmestellen Neuenwege (Barkenweg 6) und Langenweg (Felix-Wankel-Straße 7) bleiben bis auf Weiteres geöffnet. Auch die Abfallbehandlungsanlage und das Kompostwerk am Barkenweg bleiben geöffnet. „Wir sind in der Lage, die Betriebsabläufe möglichst sicher zu gestalten. Es hat sich bereits eine Pandemie-bedingte Routine eingestellt“, sagt AWB-Betriebsleiter Volker Schneider-Kühn. Für Kundeninnen und Kunden gilt an allen Standorten die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWB sind mit Masken ausgestattet. Das Servicebüro des AWB an der Wehdestraße 70 schließt für den Kundenverkehr und ist bei besonderen Anliegen telefonisch unter 0441 235-2000 und per E-Mail an servicebuero@awb-oldenburg.de erreichbar, so dass in wichtigen Fällen eine bedarfsgerechte Lösung ermöglicht wird.

Wochenmärkte:
Die Wochenmärkte können weiterhin stattfinden.

Sportstätten:
Alle städtischen Sportanlagen (Sporthallen, Sportplätze und das Marschwegstadion) sind für den Freizeit- und Amateursportbetrieb geschlossen. Spitzen- und Profisport ist unter strengen Regeln weiterhin zulässig.

OLantis Huntebad:
Das OLantis-Huntebad sowie die Hallenbäder in Eversten und Kreyenbrück bleiben geschlossen.


Oldenburg-Info im Lappan:
Die Oldenburg-Info im Lappan schließt in der Zeit vom 16. Dezember bis voraussichtlich zum 10. Januar. Alle Stadtführungen sind bis auf Weiteres abgesagt.


Online-Services:
Viele Dienstleistungen der Stadtverwaltung sind rund um die Uhr bequem am Computer, mit dem Tablet oder Smartphone nutzbar. Eine Übersicht gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/online-services.

 

 

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