Markenzeichen für die 1. Panzerdivision in Bümmerstede

Foto: Oberstleutnant Axel Beyer

Begeisterung über den neuen „Sockelpanzer“ Leopard 2.

Am 05.05.2020 übernahm der Divisionskommandeur der 1.
Panzerdivision Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart einen
frisch restaurierten Prototyp des Kampfpanzers Leopard 2 von der
Lehrsammlung des Ausbildungszentrums Munster. Damit erhält
der in Bümmerstede stationierte Großverband des deutschen
Heeres ein weiteres identitätsstiftendes Markenzeichen und Ausstellungsstück.

In einem Nachtmarsch lieferte das Versorgungsbataillon 141 den
Kampfpanzer Leopard 2 auf einem militärischen Schwerlasttransporter
in die Henning-von-Tresckow-Kaserne. Dort entluden die
Soldaten den Kampfpanzer am späten Vormittag öffentlichkeitswirksam
vor Soldaten*innen, Gästen und regionalen Pressevertretern.

ZEITGESCHICHTLICHES MUSEUMSSTÜCK ENDLICH AN SEINEM PLATZ
In seiner Ansprache bezeichnete von Sandrart den Kampfpanzer als weiteres bedeutendes Markenzeichen der 1. Panzerdivision: „Sehnsüchtig haben wir auf dieses Symbol gewartet. Als kleines zeitgeschichtliches Museumsstück ist es endlich an seinem Platz“, so der Kommandeur und führte weiter aus:„Ich erkläre den 5. Mai für die nächsten zehn Jahre als einen ‚Feiertag‘ für die Soldatinnen und Soldaten des Standortes“.

AUSSTELLUNGSSTÜCK IST TECHNISCH AUF DER HÖHE
Sein spezieller Dank galt den sechs anwesenden Soldaten des Versorgungsbataillons 141 aus Neustadt am Rübenberge. Die Restaurierung durch die Techniker dieses Verbandes wurde durch die Vorgaben der Lehrsammlung in Munster aufwendig und mit großer Akribie zum Detail ausgeführt. Es handelt sich daher zwar um ein Ausstellungsstück, das aber seine Bezeichnung Kampfpanzer zu Recht behalten hat. Er wurde nicht demilitarisiert und ist mit einigen Handgriffen wieder einsatzbereit. Vorgaben des Umweltschutzes, wie das Ablassen der Schmier- und Hydraulikflüssigkeiten in Verbindung mit dem Konservieren von Motor und Getriebe, wurden streng beachtet.

SIGNAL AUCH GEGEN COVID-19
Die Entscheidung des Divisionskommandeurs, die Aufstellung des sogenannten Sockelpanzers trotz der angespannten Lage in Zeiten der COVID-19-Pandemie unter Beachtung der Schutzmaßnahmen durchzuführen, war ein positives Signal und für alle Anwesenden ein Ereignis.

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