Klarer Himmel
25°C  
30°C
Klarer Himmel

Nabu-Tipp : Vogelfütterung im Winter

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on email

Richtiges Füttern ist wichtig – denn die heimischen Vogelarten unterscheiden sich in ihrer Ernährungsweise.

Viele Menschen wollen in der kalten Jahreszeit etwas für die Vogelwelt tun. Vor allem bei Frost und geschlossener Schneedecke ist gegen richtiges Füttern nichts einzuwenden. Die Vogelfütterung in Städten und Dörfern kommt etwa 10 bis 15 Vogelarten zugute. Dazu gehören Meisen, Finken, Rotkehlchen und diverse Drosseln.

„Als Basisfutter eignen sich Sonnenblumenkerne. Bei ungeschälten Kernen fällt zwar mehr Abfall an, dafür verweilen die Vögel aber länger an der Futterstelle. Freiland-Futtermischungen enthalten zusätzlich andere Samen, die von verschiedenen Arten bevorzugt werden“, weiß Philip Foth, Pressesprecher des NABU Niedersachsen. Die häufigsten Körnerfresser sind Meisen, Finken und Sperlinge. Daneben überwintern auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunellen, Amseln oder Zaunkönige. „Für sie kann man Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie in Bodennähe anbieten. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt“, so Foth. „Achten Sie beim Kauf von Meisenknödeln und ähnlichen Produkten darauf, dass diese nicht, wie leider noch häufig üblich, in Plastiknetzen eingewickelt sind. Vögel können sich mit ihren Beinen darin verheddern und schwer verletzen.

“ Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt.

Grundsätzlich empfiehlt der NABU für die Fütterung ein sogenanntes Futtersilo, weil darin das Futter vor Nässe und Witterungseinflüssen geschützt ist. Wer dennoch ein offenes Futterhäuschen nutzt, sollte es unbedingt täglich reinigen. Sämtliche Futterspender sollten wind-, schnee- und regengeschützt angebracht werden.

Die Vogelfütterung schließt Wasservögel in Parks und Gärten eindeutig aus, diese sind nicht auf Zufütterung angewiesen. Solange die Wasserflächen schnee- und eisfrei sind, finden Enten, Gänse und Schwäne am Grund des Gewässers ausreichend pflanzliche Nahrung, auf die ihr Magen eingestellt ist.

Kommentare

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

OYJO Newsletter

Abonnieren und News direkt ins Postfach!

Dankeschööön!

Vielen Dank, dass du uns über dein Event informiert hast!

Wir werden uns deinen Beitrag prüfen und dann bei unseren Events anzeigen.