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Neues Verkehrskonzept für Zwischenahn

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Das Verkehrskonzept der Gemeinde Bad Zwischenahn wird aktualisiert. Der Verkehrsplaner Lothar Zacharias aus Hannover begleitet das Projekt und stellte die aktuellen Ergebnisse im Straßen- und Verkehrsausschuss der Öffentlichkeit vor. Vorgelegt wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zu den Themen Parkraumkonzept, Radverkehr und Verkehrsführung im Ortskern. Wesentliche Ziele sind die Reduzierung des Parksuchverkehrs und damit Entlastung des Ortskerns, den Radverkehrsanteil zu steigern und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern zu entschärfen sowie den Verkehrsfluss an Spitzenzeiten zu verbessern.

Mit einem neuen Parkleitsystem, dem Bau des Parkplatzes Unter den Eichen/Oldenburger Straße und den Parkdecks bei der Reha-Klinik und am ZOB soll die Parksituation im Kurort entzerrt werden. Mit dem Parkdeck beim ZOB will die Gemeinde Berufspendler dazu bewegen, auf Bahn und Bus umzusteigen. Das Parkdeck soll zudem zusätzliche Fahrradparkplätze beinhalten und Ladestationen sowohl für Fahrräder als auch Elektroautos bereitstellen.

Darüber hinaus möchte man die Radverkehrsführung vereinheitlichen und die Sicherheitsabstände zwischen den Verkehrsteilnehmern erhöhen. Eine Fahrradstraße über Auf dem Winkel, Auf der Wurth, Zehntenweg und Im Alten Hof würde eine zügige und sichere Alternative zur Geschäftsstraße bieten. Geprüft wird auch ein Radfahrstreifen an der Einmündung Lange Straße/ Eyhauser Allee zur Mühlenstraße.

Noch in diesem Jahr ist geplant, die Großkopfpflasterung in der Marktplatzkurve und an der Mühlenstraße gegen Asphalt auszutauschen. Zudem soll es mehr Fahrradabstellanlagen geben.

Außerhalb des Ortes schlägt die Gemeinde eine schnelle und komfortable Radwegeverbindung von Bad Zwischenahn über Petersfehn/ Friedrichsfehn nach Oldenburg vor. Sie wird künftig die zentrale Ost-West- Achse im Radverkehrssystem sein.

Um Staus zu Verkehrsspitzenzeiten zu vermeiden, soll eine dynamische Beschilderung das Linksabbiegen auf der Ortsdurchfahrt bei den Einmündungen zur Georgstraße und zur Mühlenstraße aus Richtung Osten unterbinden (Anlieger frei). Parallel gilt dann ein Rechtsfahrgebot bei der Einmündung zur Georgstraße für Pkw aus Richtung Westen. Damit erhofft man sich eine Reduzierung von Fahrzeugen am Trog. Optimiert wird dazu die Ampel an der Hermann-Löns-Straße. Das Einbiegen von der Entlastungsstraße in den Speckener Weg ist künftig nicht mehr erlaubt.

Die Maßnahmen sollen zeitnah umgesetzt werden, deshalb wurden bereits für den Haushalt 2020 Mittel eingeplant und in das Investitionsprogramm für die Jahre 2021 bis 2023 aufgenommen. Insgesamt rechnet man derzeit mit Kosten von 4,33 Millionen Euro, denen Einnahmen und Förderungen von 1,5 Millionen Euro gegenüberstehen. Nicht eingerechnet ist die Radwegverbindung nach Oldenburg.

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