Notbetreuung in den Kindertagesstätten in Brake (Unterweser)

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Seit dem 16.03.2020 wurde den Kindertagesstätten der Betrieb untersagt. Zunächst auf Basis von Weisungen durch das Land und den Landkreis, seit dem 17.04.2020 durch Verordnung des Landes. Diese Grundlagen haben allen Kindertagesstätten die Möglichkeit aufgezeigt, eine Notbetreuung anzubieten.
Seit dem 16.03.2020 bieten alle Einrichtungen eine Notbetreuung an. Dieses Angebot wurde von den Eltern in unterschiedlicher Intensität wahrgenommen. Das Land hat für die Inanspruchnahme Kriterien herausgegeben, insbesondere wurde die Berufstätigkeit der Eltern in systemrelevanten Berufen gefordert. Hierzu gehören Feuerwehr, Polizei und das Gesundheitswesen, um nur einige Beispiele zu nennen. Seit dem 16.03.2020 mussten beide Elternteile dieser Gruppe angehören, die neuen Regelungen ab 17.04.2020 enthielten Lockerungen.
Insgesamt haben alle Kindertagesstätten in Brake diese Regelungen mit großem Engagement umgesetzt und in Zusammenarbeit mit den Eltern Lösungen gefunden.
Hierbei wurde immer der Rahmen der gesetzlichen Hinweise beachtet, die das Ziel haben, auch bei Notbetreuung darauf zu achten, dass die Kontakte auf ein Minimum beschränkt bleiben.
In Brake (Unterweser) stehen 160 Plätze für eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten zur Verfügung. Davon werden, lt. Abfrage vom 28.04.2020, gegenwärtig 90 Plätze genutzt. Somit sind aktuell noch ausreichend Kapazitäten vorhanden, um weitere Nachfragen abdecken zu können. Bei Bedarf können sich die Eltern an ihre Einrichtung wenden. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass die Hinweise zur Betreuung in der Notgruppe beachtet werden. Eine Notbetreuung kommt zum Beispiel nicht zum Tragen, wenn nur ein Elternteil berufstätig ist oder die Berufstätigkeit in den sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen nicht gegeben ist. Die Einrichtungen verfügen über alle notwendigen Unterlagen, um die Fragen der Eltern zu beantworten. Sollten in einzelnen Einrichtungen die Kapazitätsgrenzen erreicht werden, wird eine Abwägung zur Dringlichkeit in den Einrichtungen vorgenommen. Die Kindertagesstätten haben Informationen zur Abwägung erhalten und können diese als Orientierung nutzen. „Alle Einrichtungen in Brake haben schnell und engagiert diese Thematik aufgenommen“ ist das Fazit von Bürgermeister Michael Kurz zur Notbetreuung. „Ich hoffe, dass wir auch den absehbaren steigenden Bedarfen gerecht werden können“.
Es bleibt abzuwarten, wann wieder in den Normalbetrieb der Kindertagesstätten zurückgekehrt werden kann. Das ist abhängig von den Entscheidungen des Landes und der Entwicklung der Ansteckungsquoten.

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