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Oldenburg blüht und summt bald wieder

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Foto: Stadt Oldenburg

Schaffung von Wildblumenwiesen wird fortgesetzt – Weitere sechs Standorte geplant.

Auch in diesem Jahr sollen Insekten im Oldenburger Stadtgebiet einen reich gedeckten Blütentisch vorfinden. In dieser Woche beginnt die Stadtverwaltung mit der Herstellung von sechs weiteren insektenfreundlichen Wildblumenwiesen. Die Standorte sind wie im vergangenen Jahr aus den Vorschlägen von Oldenburgerinnen und Oldenburgern hervorgegangen.

Zur Erinnerung: 2018 hatte die Stadtverwaltung um Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger gebeten, wo sie sich Wildblumenwiesen in ihrer Stadt wünschen. Die Resonanz war riesig, und es waren über 400 Anregungen eingegangen. Diese Vorschläge wurden zunächst auf ihre Eignung hin geprüft. Dabei wurde geklärt, ob sich die Flächen in städtischem Eigentum befinden, wie sich die Boden- und Lichtverhältnisse darstellen und ob weitere Faktoren wie zum Beispiel die Verkehrssicherheit berücksichtigt werden müssen.

Nach einer umfangreichen Auswertung wurden zwölf potentielle Standorte – über das gesamte Stadtgebiet verteilt – für die Anlage von Wildblumenwiesen ausgewählt. Sechs Blumenwiesen wurden daraufhin 2019 angelegt, die folgenden sechs Wiesenstandorte sollen nun folgen:

 • Ehnkenweg (gegenüber Ehnkenweg 9);

 • Zaunkönigstraße (drei größere Straßenbeete);  • An der Mühlenhunte (Fläche entlang des Fuß- und Radweges zwischen dem Olantis-Huntebad und der Elisabethstraße);  • Am Drielaker See (zwei Teilflächen entlang des Weges zwischen dem Parkplatz und dem Drielaker See);  • Angerflächen in Bloherfelde (mehrere Flächen zwischen Wohnstraßen);  • Artillerieweg/Infanterieweg (Fläche im Kreuzungsbereich).

„Hauptaugenmerk wurde dabei auf die gefährdeten Wildbienen gelegt. Da viele Arten unterschiedliche Ansprüche an ihre jeweiligen Nahrungspflanzen und Lebensräume stellen, wurde jedes Areal individuell betrachtet“, betont Klaus Büscher, Leiter des Amtes für Umweltschutz und Bauordnung. Wichtig zu wissen: „Die fertig gestaltete Fläche kann ganz anders aussehen, als eine ,typische‘ Blumenwiese mit vielen bunten Blüten, wie auf den bereits hergestellten Standorten schon zu beobachten war“, erläutert Christoph Winterhalter, Leiter des Fachdienstes Stadtgrün – Planung und Neubau . Es werde in diesem Jahr nicht auf den gesamten Flächen eine Neueinsaat vorgenommen, weil die Standorte selbst teilweise schon Potential haben. Auf diesen sogenannten „Entwicklungsflächen“ werde die Pflege so umgestellt, dass sich spezielle, bereits vorhandene Wildpflanzen gut entwickeln können.

Die sechs neuen Wildblumenwiesen-Standorte erhalten Sandflächen und – wo erforderlich – Holzstämme als zusätzliche Nistmöglichkeit für Wildbienen. Es werden Hinweistafeln zu den insektenfreundlichen Wiesen aufgestellt.

Weitere Informationen finden alle Interessierten zudem im Internet unter www.oldenburg.de/wildblumenwiesen. Hier gibt es neben den bereits bekannten Steckbriefen zu jeder einzelnen Wiese auch einen Lageplan der sechs Standorte im Stadtgebiet sowie interessante Informationen zum Thema Artenschutz. Auch die diesjährige Entwicklung auf den 2019 angelegten Flächen wird weiter als Fotostrecke zu finden sein.

Die Herrichtung der Flächen übernimmt eine Fachfirma, die Erfahrung mit der Anlage von Wiesen hat. Wenn das Wetter mitspielt, werden in einigen Wochen die ersten Blüten zu sehen sein.

 Zuständig für die Aktion ist der Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau der Stadt Oldenburg. Die Mitarbeiter des Fachdienstes haben die Auswertung der Vorschläge vorgenommen und die Konzepte für die Wildblumenwiesen ausgearbeitet. Die Entwicklung der Blumenwiesen wird über das ganze Jahr vom Fachdienst begleitet und auf der Internetseite dokumentiert.

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