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Schiffahrtsmuseum Unterweser öffnet am 6. Mai seine Türen

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Es ist soweit: Am Freitag, 6. Mai darf das Schiffahrtsmuseum Unterweser seine Häuser in Brake und in Elsfleth für Gäste wieder öffnen. Entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsens müssen sich Gäste vor dem Besuch telefonisch (04401-6791) oder per Mail info@schiffahrtsmuseum-unterweser.de anmelden. Sie erhalten dann eine schriftliche oder telefonische Bestätigung, in welchem Zeitraum der Besuch stattfinden kann. Eine Anmeldung ist nur montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr möglich. Auch wer einen Besuch am Wochenende plant sollte berücksichtigen, dass eine Anmeldung spätestens bis freitags, 16 Uhr, erforderlich ist. Spontane Besuche sind derzeit  leider noch nicht gestattet.

„Bei aller Freude über die Wiedereröffnung ist es uns ein großes Anliegen, die Gesundheit und das Wohlergehen der Museumsmitarbeiter*innen und Museumsbesucher*innen zu schützen“, so die Museumsleiterin Dr. Christine Keitsch. Deshalb gelten für den Besuch im Museum die folgenden Grundregeln:

  • Der Zutritt ins Museum ist nur mit einer so genannten FFP 2 Maske oder eine medizinische Maske (OP-Maske) erlaubt.
  • Die Anzahl der Besucher*innen ist begrenzt und der Mindestabstand  von 1,5 Meter zwischen Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören, muss eingehalten werden.
  • Menschen, die sich unwohl, fiebrig oder erkältet fühlen, an Covid-19-Erkrankte, und Kontaktpersonen dürfen das Museum nicht betreten.
  • In allen Häusern gibt es Leitsysteme, die die Gäste durch die Sammlung führen. Die Medienstationen dürfen aus hygienischen Gründen bis auf weiteres nicht benutzt werden. Handdesinfektionsmittel steht den Gästen im Eingangsbereich zur Verfügung.

Im Haus Borgstede & Becker bietet eine neue Sonderausstellung Viel „Raum für Vermutungen“: Elf rätselhafte Weserfunde und Objekte aus der Seefahrtsgeschichte inspirierten elf Autor*innen zu spannenden Geschichten. Wo kommt das Objekt her? Unter welchen Umständen gelangte es an diesen Ort? Wie entstand es? Wer hat es benutzt? So entstanden elf Geschichten, die einen neuen Zugang zu den Fundstücken und zur maritimen Geschichte der Weserregion bieten.  Vermutungen gehören aber auch zur täglichen Praxis von forschenden Wissenschaftler*innen.  Auf dem Weg zum Erkenntnisgewinn sind sie oft der erste Schritt. Kurze Interviews geben Einblick in die Arbeitsweisen der Forschung, 360° Fotografien zeigen die Fundorte der Objekte. Und auch die Besucher*innen selbst können ihre Fantasie entfalten:  Ein bisher unbeschriebenes Objekt gibt Raum für eigene Vermutungen und literarische Interpretationen. Kinder können im Museumsgarten eigene archäologische Grabungen durchführen und ebenfalls Geschichten zu den Fundstücken erfinden. Initiiert wurde die Ausstellung vom Hafenmuseum Speicher XI in Bremen in Kooperation mit dem Schiffahrtsmuseum Unterweser, der Landesarchäologie Bremen und Knochenarbeit Bremen. Gefördert wird die Ausstellung in Brake durch die Oldenburgische Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen und die EWE-Stiftung. Die Ausstellung ist  bis zum 29. August im Haus Borgstede & Becker zu sehen.

Im Museumsgarten lädt noch bis zum 22. Juli eine Kunstinstallation zu einer Spurensuche ein: Therese von der Vring und die Barke: 1921 – 2021 Spuren. Vor 100 Jahren, am 10. April 1921, wurde im Augusteum in Oldenburg die erste Frühjahrsausstellung der nordwestdeutschen Künstergruppe „Die Barke“ eröffnet. Der Dichter, Maler und Braker Ehrenbürger Georg von der Vring (1889-1968) und seine erste Ehefrau, die expressionistische Grafikerin und Malerin Therese „Resi“ von der Vring, geb. Oberlindober (1894-1927), zählten zu den Mitbegründern. Die Kunstinstallation entstand auf Initiative der Georg-von-der-Vring-Gesellschaft Brake in Kooperation mit der „Kunstschule im Packhaus“ und dem Schiffahrtsmuseum Unterweser. Infoflyer zur Ausstellung stehen im Museumsgarten für zur Verfügung. Eine kleine Auswahl an Lektüre findet sich in der bunten Telefonzelle, dem öffentlichen Bücherschrank, gleichfalls vor Ort. Ein Begleitprogramm ist in Planung. Folgende Projektbeteiligte und Förderer haben die Garteninstallation möglich gemacht: Oldenburgische Landschaft mit Mitteln des Landes Niedersachsen, LZO Brake, Kulturstiftung Wesermarsch, Kulturförderung Brake e. V. , Thormählen Holzbau, Niedersachsen Ports und die Stadt Brake.

Für alle Gäste, die das Museum momentan nicht besuchen können oder wollen, bietet das Schiffahrtsmuseum Unterweser ein umfangreiches und teilweise interaktives Programm auf seiner Homepage www.schiffahrtsmuseum-unterweser.de sowie bei Facebook und Instagram, das laufend ergänzt wird. Dort können Gäste unter anderem einen 360-Grad-Blick vom Turm des Telegraphen aus genießen oder sie schauen sich noch einmal eine der letzten Sonderausstellungen an.

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