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Schutzmasken vom Tauchertreff

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Foto: Tauchertreff

Unternehmen nutzt seine guten geschäftlichen Kontakte zu China Zahnärzte, Kinderärzte, Kliniken, Praxen als Auftraggeber – das ist für Martin Schlifski und seinen Tauchertreff ein ganz neues Feld. Normalerweise verdient sein Unternehmen mit Stand-up Paddling (Zubehör und Kurse) und allem rund um den Tauchsport und Reisen sein Geld. Doch diese Felder sind in den Zeiten der Corona-Krise komplett eingebrochen.

Schutzmasken statt SUP-Boards
Einer seiner Lieferanten für SUP-Boards, eine chinesische Firma, liefert auch Atemschutzmasken aus. Schlifski nutzte diesen Kontakt – und startete eine beispiellose Aktion in Oldenburg. Für eine Lieferung aus China mussten mindestens 50.000 Stück bestellt werden. Würden sich so viele Abnehmer finden? – Sie fanden sich. Kurz nachdem die Medien über die geplante Aktion berichtet hatten, meldeten sich Hunderte von Menschen beim Tauchertreff – sodass Schlifksi die Bestellseite für die Maske kurzfristig wieder aus dem Internet nehmen musste. 110.000 Masken sind nun auf dem Weg nach Deutschland. Damit hat sich der Tauchertreff Oldenburg mit ins weltweite Rennen um die Schutzmasken begeben. Denn Aussagen aus China zufolge sind die Lagerbestände bereits drastisch gesunken, da Staaten wie die USA in den Markt eingestiegen wären. Die Nachfrage ist riesig – umso glücklicher ist der Umstand, dass Schlifksi durch sein schnelles Handeln einen Teil nach Oldenburg bringen kann. Dabei kam ihm u.a. die LzO zu Hilfe, die neben einer eigenen Großbestellung dem Unternehmen durch die Ausweitung der Kreditlinie ermöglichte, die notwendige Vorauszahlung an den chinesischen Lieferanten zu leisten. Masken zum Selbstkostenpreis Die Masken werden nun per Luftfracht per DHL geliefert. Koordiniert werden Bestellungen und Verteilung über den Tauchertreff an der Nadorster Straße. Alle Bestellungen, die bis zu dem Zeitpunkt eingegangen waren, bis die Bestellseite aus dem Netz genommen wurde, können ausgeführt werden. Wenn eine Zusage über weitere Masken kommen sollte, könne die Bestellseite wieder online gehen, hofft Martin Schlifski.


Die Atemschutzmasken aus China erfüllen den medizinischen FFP2-
Standard und werden zum Selbstkostenpreis weitergegeben. Damit setzt
der Tauchertreff auch ein deutliches Signal gegen die überhöhten Preise, mit denen Masken in dieser Zeit angeboten werden.


Aktuelle Informationen auf der Homepage
Zum jetzigen Zeitpunkt (Redaktionsschluss 3. April) ist die Bestellung von Atemmasken ausgesetzt. Ein regelmäßiger Blick auf die Homepage des Tauchertreffs lohnt sich also, um zu prüfen, ob Nachschub möglich ist. Ansonsten arbeitet das Team auch im Tagesgeschäft weiter – aber in Schichten und in einer verkleinerten Besetzung mit verkürzten Servicezeiten. Das Team vom Tauchertreff ruft seine Kunden zur Unterstützung dazu auf, auch weiterhin Atemregler und TÜV-Flaschen zur Revision zu bringen. Auch kann man telefonisch Beratungen für Tauchsport-Ausrüstungen oder Tauch-Reisen nach der Corona-Krise bekommen.

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