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Skifahren am Großglockner: Einmal einen echten Berg sehen

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Foto: freepik

IB. Was für ein Trip – von ganz unten nach ganz oben: Wir drei Flachlandtiroler wagten uns hoch hinaus ins echte Tirol in die Nähe des Großglockners, mit fast 3.800 m der höchste Berg Österreichs. und erleben eine beeindruckende neue Welt.

Einmal sollten sie auch einen echten Berg sehen – das war meine Mission. Und ich fand die passende Reise, die das für meine beiden Kinder ermöglichen konnte. So starteten wir spät für die Wintersportsaison Anfang April (!) mit dem Bus zu einer rund 13-stündigen Fahrt nach Österreich. Ziel war Kals in Osttirol in der Nähe von Matrei. Und das war original ein Dorf; ein echtes Bergdorf mit Traktoren, Holz vor der Hütte, keinem Laden um die Ecke, aber einem großen Sporthotel; nur mit norddeutschen Gästen.

Und wir hatten hier auf 1.324 m Höhe (deren Unterschied zu unseren 7 m ü. NN in Zwischenahn ich den ganzen Urlaub über spürte) noch gut Schnee, sogar der „Anfängerhügel“ am Dorf war befahrbar. Sarah und Lennard standen davor erst ein Mal im Leben für zwei Tage am Hexenritt im Harz auf Skiern – und hier in Sichtweite des Großglockners fuhren sie am Ende der achttägigen Reise tatsächlich schwarze Pisten*). Sie stellten sich als echte Talente heraus. – Der Einstieg wurde allerdings beschleunigt, da man uns auch etwas rasch an den Berg stellte. Als bekennende Anfänger fuhren unsere Ski-Guides uns zum ersten Austesten gleich zur Figolalm hoch und irgendwie mussten alle dann auch die rote Piste wieder runter. – Zum Glück ist der Schnelleinstieg auch gerade für meine beiden Kinder gut gelaufen und Ski-Guide Heini kümmerte sich ganz besonders um deren Skifahrerkönnen. Lennard hatte gleich Anschluss zu zwei Jungs gefunden, und ich arbeitete hart an meinem Können. Dabei crashte ich sogar auf 2.400 m Höhe an der Adlerlounge meinen Ski.

Aber wir konnten diese beeindruckende Bergwelt inmitten der Hochgebirgslandschaft der Hohen Tauern auch sehr genießen; diese ungewohnte Höhe mit Ausblick über Berge, Täler, Gipfel, Winterhimmel, schon schneefreieren Tälern, die mitunter alle ineinander verwoben waren. Eine ganz andere Welt erleben und eine für mich zumindest sportliche Challenge meistern, waren nachhaltige Erlebnisse, die wir mit nach Bad Zwischenahn tragen durften.

*)Farben beschreiben den Schwierigkeitsgrad einer Piste: Grün: flache, einfache Pisten Blau: „Skiautobahn“, Ziehwege, gut geeignet für Anfänger Rot: mittlerer Schwierigkeitsgrad, Gefälle bis zu 40 Prozent, für fortgeschrittene Fahrer Schwarz: vorbehalten für Profis, Gefälle von mehr als 40 Prozent

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