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Solidarität und Freundlichkeit

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Foto: Ralf Beyer

In meinem letzten Kniggeticker habe ich geschrieben, dass Solidarität auch Spaß machen kann. Dieses Mal ist es mir ein besonderes Anliegen, dass Solidarität und Freundlichkeit zusammengehören, sonst ist es eine falsche Art der Solidarität. Die vielen Menschen, die mit ihrer Arbeit das Rad am Laufen halten, bekommen sehr viel Zuspruch: Auf Facebook, auf Instagram und auf vielen weiteren Onlineportalen wird dazu aufgerufen, diesen Menschen zu danken. Das finde ich gut, denn es wird viel zu wenig Danke gesagt – ein ehrliches Danke! Viele Menschen unserer Solidargemeinschaft rufen dazu auf, eine Kerze ins Fenster zu stellen oder sich abends auf den Balkon zu stellen und Beifall zu klatschen, um den Menschen an der Kasse, den Polizei- und Feuerwehrbeamten, den Ärzten und dem Pflegepersonal zu danken. Ich hoffe nur aus dem tiefsten Inneren heraus, dass das nicht dieselben Menschen sind, die tagsüber im Supermarkt die Mitarbeiter beschimpfen, weil kein Toilettenpapier, keine Hefe, kein Mehl o. ä. mehr in den Regalen vorhanden ist.


Manche Menschen regen sich schon auf, weil sie jetzt mit einem Einkaufswagen pro Person in den Supermarkt müssen. Sie sollten dankbar sein, dass Menschen sich Gedanken machen, wie die Supermärkte überhaupt noch geöffnet sein können. So eine Situation ist für die meisten von uns neu, und wir müssen unsere Erfahrungen damit machen. Es gibt aber auch nicht einen einzigen Grund dafür, die Menschen, die tagein und tagaus ihre eigene Gesundheit riskieren, zu beschimpfen oder gar zu beleidigen. Ganz schlimm finde ich auch, dass die LKW-Fahrer, die die Supermärte beliefern, Angst um ihr Leben haben müssen, wenn sie kein Toilettenpapier auf dem LKW haben, ja teilweise sogar bespuckt werden. Wie arm sind die Menschen, die so etwas tun. Ihnen fehlt das Gefühl dafür, etwas Gutes tun zu können oder getan zu haben.
Ich habe heute ein Zitat gelesen, bekomme es aber leider nicht mehr genau
zusammen, aber es wahr inhaltlich ungefähr so: „Du musst mit dieser Situation umgehen, aber du entscheidest, ob mit einem Lächeln oder grimmig!“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie gesund bleiben. Sie erreichen mich unter: knigge@mangoblau.de

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