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Wohnen auf Zeit für Eltern

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Foto: Der Kreyenbrücker / Tin-Kai / Jochen Stüber

Zahlreiche Ehrengäste, viele Freunde des Hauses und Besucher freuten sich über die Eröffnung des Erweiterungsanbaus. v.l.n.r. (vorne): Prof. Jürgen Seidenberg (ehemaliger Direktor der Klinik für Neonatologie, Intensivmedizin und Kinderkardiologie), Iris Neumann-Holbeck (Leitung Ronald McDonald Haus Oldenburg), Pastorin Beate Bühler-Egdorf, Marcus Lettschulte (Stiftungsratsvorsitzender McDonald’s Kinderhilfe); (hinten): Heino Krüger (Moderator), Hanna Naber (MdL SPD), Olaf Lies (Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), Horst Milde (Schirmherr Ronald McDonald Haus Oldenburg), Jürgen Krogmann (Oberbürgermeister Stadt Oldenburg), Adrian Köstler (Vorstand McDonald’s Kinderhilfe), Prof. Axel Heep (Geschäftsführender Direktor der Kinderklinik Oldenburg), Ines Klemmer (Schirmherrin Ronald McDonald Haus Oldenburg) Foto: Tin-Kai Chan

Erweiterung am Ronald-McDonald-Haus fertig.

In Kreyenbrück gibt es seit dem letztem Dezember sieben weitere Apartments für Familien schwer kranker Kinder. Damit steigt die Aufnahmekapazität des Ronald-McDonald-Hauses um weitere 100 auf 400 Familien im Jahr.

Der Platz hier reichte schon lange nicht mehr aus. Mit dem neuen Gebäude ist das Ronald-McDonald-Haus als historischer Bau mit 15 Kleinwohnungen um einen modernen Neubau erweitert worden. Insgesamt 22 Apartments bieten Familienan hörigen in dem Haus am Klinikum jetzt die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe zu ihren schwer kranken Kindern vorübergehend zu wohnen.

Eröffnung des Erweiterungsbaus
Am Mittwoch, 11.12.2019, konnte die McDonald‘s-KinderhilfeStiftung den Erweiterungsbau eröffnen – mit den Ehrengästen Minister Olaf Lies, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, den Schirmherren Ines Klemmer und Horst Milde, Vertretern des Elisabeth Kinderkrankenhauses und vielen geladenen Gästen. Weitere 150 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür. Künftig sollen die sieben zusätzlichen Apartments sowie die umgebauten und renovierten Gemeinschaftsräume jedes Jahr 100 zusätzlichen Familien Kraft und Ruhe schenken. Minister Olaf Lies sagte, er wünsche sich, dass die Familien „die Chance haben, mit einem Lächeln das Elternhaus zu betreten und am Ende auch mit einem Lächeln wieder nach Hause zu gehen“. Wegen der hohen Auslastung des Hauses, die seit zehn Jahren kontinuierlich bei über 90 Prozent lag, mussten Familien oft auf eine Warteliste aufgenommen werden oder konnten überhaupt nicht einziehen.

Alltag neben und mit der Klinik
„Wenn sich die Türen des Elternhauses für eine Familie öffnen, eröffnet sich für sie ein neuer Raum, der ganz anders ist als der Klinikalltag. Dort werden Eltern und Geschwister Teil einer Gemeinschaft, die sie auffängt, dort können sie auftanken und sich auch mal zurücklehnen“, sagte Marcus Lettschulte, der Stiftungsratsvorsitzende der McDonald’s-Kinderhilfe, die deutschlandweit 22 Ronald-McDonald-Häuser betreibt.

Ehrenamtliche immer herzlich willkommen
Künftig finden im gesamten Haus über 400 Familien im Jahr ein vorübergehendes Zuhause, während ihre Kinder im Elisabeth- Kinderkrankenhaus behandelt werden. „Es ist geschafft. Wir freuen uns sehr, dass wir das Haus jetzt für noch mehr Familien öffnen können“, sagte Iris Neumann-Holbeck, die Leiterin des Ronald-McDonald-Hauses – die das auch gleich mit einem Wunsch verbindet. Sie würde sich freuen, wenn sich für das nun größer gewordene Haus weitere Ehrenamtliche melden würden, die bereit wären, bei der Arbeit mitzuhelfen (Kontakt unter 9 69 79-0).

Mehr Infos unter www.mcdonalds-kinderhilfe.org/oldenburg

Über das Ronald McDonald Haus Oldenburg
Seit 2001 ist das Ronald McDonald Haus Oldenburg ein Zuhause auf Zeit für Familien, deren schwer kranke Kinder im Elisabeth-Kinderkrankenhaus behandelt werden. Jedes Jahr helfen wir rund 400 Familien. Die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung ist Träger dieser Einrichtung. Sie betreibt deutschlandweit 22 Ronald McDonald Häuser und 6 Ronald McDonald Oasen, denn die Nähe der Familie hilft.

Die architektonische Besonderheit des Hauses: Die Erweiterung nimmt direkten Bezug auf das alte Backsteingebäude und gewährleistet so den räumlichen Zusammenhalt. Da der Fokus im Apartmenthaus auf dem Austausch zwischen den Familien liegt, wurden die Grundrisse möglichst offen gestaltet.

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